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Ralf Jürgens

Sudan: Al Bashir soll zurücktreten!

Demonstrationen

Association of Sudanese Abroad in Support of the Uprising
(ASASU)
Gemeinschaft von Sudanesen in der Diaspora zur Unterstützung des
Aufstands (ASASU):

Am 6. April 2019 um 13:00 Uhr Ortszeit wird die sudanesische Gemeinschaft in der Diaspora sowie weitere Menschenrechtsaktivisten in Städten rund um den Globus Versammlungen abhalten, um sich mit den seit über drei Monaten stattfindenden Protesten im Sudan zu solidarisieren.
Diese weltweiten Veranstaltungen bieten der sudanesischen Gemeinschaft in der Diaspora und anderen, die sich für den Schutz der Menschenrechte einsetzen, ein Forum, um sich mit den Menschen im Sudan auf der Suche nach Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit zu solidarisieren.
Deren Bemühungen, das grausame Mordregime von Omar al-Bashir zu stoppen werden somit unterstützt.
Seit dem 19. Dezember 2018 haben im Sudan tausende Sudanesen gegen ihre defizitäre Lebenslage protestiert. Im Zuge dieser, von den Demonstranten friedlich durchgeführten Proteste, wurden dutzende von Demonstranten vom Regime getötet, hunderte wurden inhaftiert und/oder gefoltert. Einige von ihnen sind spurlos verschwunden.

Ohne internationalem Druck wird die Welt auch weiterhin Zeuge dieser tyrannischen und gewalttätigen Unterdrückung durch das sudanesische Regime bleiben, welches auch die Bürgerrechte der Sudanesen auf friedliche Versammlungen und Proteste verletzt.

Die hier vorgestellten Zusammenkünfte zielen darauf ab, den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, die Regierung von Deutschland und andere Mitglieder der internationalen Gemeinschaft dazu aufzufordern, die folgenden sofortigen Maßnahmen zu ergreifen:

  • Verurteilung der sudanesischen Regierung wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen.
  • Ausübung von Druck auf das Regime, um die Angriffe auf Demonstranten
    (inklusive Medienmitarbeiter), deren Festnahmen und Folterungen mit sofortiger Wirkung einzustellen.
  • Aufforderung der sudanesischen Regierung, alle Inhaftierten zu entlassen und Ihnen den Zugang zu Rechtsanwälten, Familienangehörigen und medizinischer Versorgung zu gewähren
  • Ausübung von Druck auf die sudanesische Regierung, den Ausnahmezustand aufzuheben.
  • Überzeugung von Omar al-Bashir, friedlich zurückzutreten und die Macht an eine Übergangsregierung zu übertragen, die die Gesamtheit der Sudanesen vertritt und für deren Bedürfnisse Lösungen sucht. Dies zielt darauf ab, die Hoffnungen der Sudanesen auf eine dauerhafte Stabilität im Land zu erfüllen.
  • Ausübung von Druck auf die sudanesische Regierung, eine unabhängige Untersuchungskommission einzurichten, welche die Angriffe auf Demonstranten untersucht und die Verantwortlichen für ihre Handlungen zur Verantwortung zieht.

Die Sudanesische Gemeinschaft im Ausland vertritt die Diaspora aus allen Regionen des Sudan, die sich einig sind, den Völkermord und alle staatlich geförderten Verbrechen zu beenden und einen echten Frieden im Sudan zu schaffen.

Selbstverständnis der Landesarbeitsgemeinschaft

Asyl, Migration, Antirassismus

Wir sind ALLE hier zu Hause!

Eine solidarische Gesellschaft ist für uns Linke eine Selbstverständlichkeit, Diskriminierung muss überall bekämpft werden. DIE LINKE. steht für eine Politik, die allen Migrantinnen und Migranten ein selbstbestimmtes Leben, Anerkennung kultureller Vielfalt und gleichberechtigte Teilhabe an der politischen und kulturellen Gestaltung des Landes ermöglicht. Diskriminierung für über 222.000 Migrantinnen und Migranten in Niedersachsen in den verschiedenen Lebensbereichen – etwa Arbeitsmarkt, Wohnungsmarkt und Zugang zu Bildung – muss bekämpft, Antidiskriminierungsarbeit und Initiativen gegen Rassismus gestärkt werden.

Menschen, die vor Menschenrechtsverletzungen, Kriegen, politischer Verfolgung, Hunger und Armut geflohen sind, dürfen nicht abgewiesen oder abgeschoben werden. Wir fordern die Wiederherstellung des Grundrechts auf Asyl und kämpfen gegen die Illegalisierung von Flüchtlingen und Geflüchteten, gegen Abschiebungen, gegen jede Form von Sondergesetzen wie die Residenzpflicht sowie gegen Sammellager. Die Abschottungspolitik der EU ist unmenschlich – wir wollen keine Festung Europa. Wir wollen ein Europa, welches keine Kriege gegen andere Länder führt, und eine Wirtschafts- und Außenpolitik zum gegenseitiger Vorteil aller Länder durchführt.

DIE LINKE. richtet ihre Flüchtlingspolitik nach Humanität und Menschenrechten, so dass der Schutz von Menschen in Not im Vordergrund steht und nicht ordnungspolitische oder ökonomische Überlegungen. In Niedersachsen gibt es extrem viele Beispiele der Unterdrückung insbesondere von Arbeiter*innen mit Migrationshintergrund. Sei es die Situation der Wander- und Saisonarbeiter, die Arbeit mit Werkvertrag, als Leiharbeiter und Leihangestellte oder anderer prekärer Arbeits- und Lebensverhältnisse. Wir sind solidarisch mit den Kämpfen der Gewerkschaften und der Arbeiterbewegung um Herstellung von gleichen Arbeits- und Lebensbedingungen in Ausbildung und Beruf.

Unser Prinzip ist gesellschaftliche Solidarität statt Spaltung.

Die Landesarbeitsgemeinschaft beteiligt sich an der politischen Diskussion des Landesverbandes Niedersachsen und unterstützt die fachpolitische Arbeit der Linkspartei auf kommunaler und auf Landesebene.


Veranstaltung

Samstag 6. April 2019
Die Gemeinschaft von Sudanesen in der Diaspora zur
Unterstützung des
Aufstands (ASASU) ruft auf:

13:00 - 15:00
Berlin, Brandenburger Tor
Pariser Platz

Demonstration & Zusammenkunft

Kontakt

Ralf Jürgens
ralf.juergens@dielinke-hildesheim.de

Konrad Kelm
konrad.kelm@gmail.com

Stefanie Schmidt
stefanie.schmidt20@gmx.de