Mit Unterstützung des BSW ist in Sachsen-Anhalt erstmals ein AfD-Politiker zum Präsidenten eines deutschen Landesparlaments gewählt worden. Tobias Rausch erhielt darüber hinaus weitere Stimmen außerhalb von AfD und BSW. Anschließend wurde mit Hans-Thomas Tillschneider auch noch ein exponierter Rechtsaußen der AfD zum Vizepräsidenten gewählt, mit fünf Stimmen, die nicht aus der AfD-Fraktion stammen können. Thorben Peters, Landesvorsitzender der Linken Niedersachsen, erklärt: „Das BSW hat einer gesichert rechtsextremen Partei bewusst den Weg an die Spitze eines Landesparlaments freigemacht und macht sich damit zum Steigbügelhalter der AfD. Dass anschließend auch noch Hans-Thomas Tillschneider mit Stimmen außerhalb der AfD zum Vizepräsidenten gewählt wurde, zeigt, wie weit die Normalisierung der extremen Rechten bereits fortgeschritten ist. Die AfD braucht keine eigene Mehrheit, wenn andere ihr bereitwillig die fehlenden Stimmen zur Macht liefern. Wer aus politischem Opportunismus mit… Weiterlesen





