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Verkehrspolitik: DIE LINKE kritisiert einseitige, auf die Straße fokussierte Verkehrspolitik

„Dass LKWs angesichts bereits vorhandener Techniken wie beispielsweise Abbiege- oder Notbremsassistenten sicherer werden müssen, ist unbestritten. Sich jedoch allein darauf zu konzentrieren, um dem stetig steigenden LKW-Verkehr angemessen zu begegnen, greift zu kurz“, kommentiert Anja Stoeck, Landesvorsitzende der niedersächsischen LINKEN, die Aussagen von Verkehrsminister Althusmann anlässlich der Eröffnung der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover. Stoeck weiter: „Mit seinen einseitigen Forderungen agiert Althusmann weiter im Interesse der Automobilindustrie und betreibt damit eine einseitige, auf die Straße fokussierte Verkehrspolitik. Bereits jetzt werden bundesweit rund 70 Prozent des Güterverkehrs mit Lastkraftwagen abgewickelt. Daher brauchen wir eine klare verkehrspolitische Entscheidung zur Frage der Vermeidung von Transporten auf der Straße und der Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene und Wasserstraßen.

 

Co-Vorsitzender Lars Leopold ergänzt: „Der Straßenverkehr ist einer der wenigen Bereiche, in dem der CO 2 -Ausstoß wieder ansteigt. Das liegt allem voran an der einseitigen Ausrichtung auf den motorbasierten Straßenverkehr. Bereits heute verstopfen endlose Lkw-Karawanen unsere Straßen und Autobahnen, verursachen kilometerlange Staus, viel Lärm und eine hohe Schadstoffbelastung – immer öfter auch in kleineren Orten an Bundes- und Landstraßen. Hier ist daher nicht nur aus verkehrs-, sondern auch aus klimapolitischer Sicht ist ein Umsteuern dringend notwendig. Wichtige Fortschritte können durch die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene erreicht werden. Wenn das umgesetzt wird, haben wir zügig weniger Schadstoffe in der Luft. In diesem Sinne kämpfen wir als Linke für eine echte Verkehrswende mit umweltfreundlicher und bezahlbarer Mobilität für alle.“


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