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Theatermacher vor dem Petitionsausschuss - Landesregierung kürzt drastisch im Kulturbereich

Heute berät der Petitionsausschuss des niedersächsischen Landtages über die eingereichte Petition #rettedeintheater von Theatermacher*innen. Sie verlangt, den kommunalen Theatern in Niedersachsen mehr finanzielle Mittel zuzumessen. Zunächst waren den Theatern 6 Millionen Euro mehr im kommenden Haushalt versprochen worden, die dann wieder zurückgezogen worden waren. Nun sollen 3 Millionen im Haushalt festgeschrieben werden, jedoch ohne dass das Land zukünfig  Tarifsteigerungen an den Theaterhäusern übernehmen will. 

"Das ist ein Skandal und zwingt die Theaterleitungen, noch prekärere Arbeitsverhältnisse zu begründen. Wir haben einen Investitionsstau von 9 Millionen Euro an niedersächsischen Theatern. 3 Millionen sind nicht mal ein Trostpflaster!", so Antje Thoms, Initiatorin der Petition #rettedeintheater und Hausregisseurin am Deutschen Theater Göttingen.

"Wie die Landesregierung die Kulturlandschaft ausbluten lässt, ist verantwortungslos", ergänzt Lars Leopold, Landesvorsitzender der Linken Niedersachsen, "nicht nur im Hinblick auf die Beschäftigten an Theatern: Wer gesellschaftlich den Rechtsruck zurückdrängen will, muss in Kunst und Kultur investieren. Das hält die Gesellschaft zusammen. Vor der Sommerpause haben sich die Landtagsabgeordneten noch die Diäten erhöht, aber für Kultur soll kein Geld da sein? So was nennt man Schmierentheater."

Für die Aktivist*innen ist es unklar, wie es nach den Beratungen im Petitionsausschuss weitergehen soll. Weitere Aktionen sind allerdings in Planung.


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