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LINKE fordert deutliche Entlastung für Lehrkräfte

Mit einem offenen Brief kritisierten Lehrende an Schulen die Bildungspolitik der großen Koalition in Niedersachsen. Zuviel Arbeitszeit, wachsender Druck und zu geringe Gehälter stehen guter Lehre entgegen. Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) reagierte lediglich mit Absichtserklärungen, konkrete Vorschläge gab es bislang nicht.

Thorben Peters, bildungspolitischer Sprecher und Mitglied im Landesvorstand DIE LINKE Niedersachsen, kritisiert: „Schon länger ist die Planlosigkeit der SPD geführten Landesregierung ersichtlich. Bereits 2015 hat man versucht die Unterversorgung der Lehre mit der Erhöhung ihrer Stundenzahl zu kompensieren, ohne überhaupt zu wissen, wie lange Lehrende tatsächlich arbeiten. Das Oberverwaltungsgericht stoppte damals diesen Irrsinn. Mittlerweile weiß man, über die Hälfte aller Lehrkräfte arbeitet zu viel. Das wirkt sich auch negativ auf die Schüler_innen aus.“

Über 2400 Lehrkräfte fehlen in Gymnasien, Grund- und Gesamtschulen. Das entspricht einem Investitionsbedarf von rund 200 Millionen Euro, allein für Lehrpersonal.

Peters weiter: „Schlechte Gehälter, zu hohe Arbeitslast und zu viel Druck machen den Lehrberuf für viele abschreckend. Dass sich unter diesen Bedingungen nicht genügend Studierende für den Lehrberuf bewerben, ist kein Wunder. Dass der Kultusminister nicht selbst darauf kommt und sich nur auf Druck der Lehrenden und Gewerkschaften bewegt, zeugt von der geringen Priorität der Bildung in dieser Landesregierung.“

DIE LINKE Niedersachsen stellt sich an die Seite der Lehrenden und unterstützt die GEW bei ihren Forderungen für eine bessere Lehre an Schulen: Mehr Gehalt, mehr Personal und eine Ausfinanzierung der Schulen.


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