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Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz - Wider das Vergessen!

Zum 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, in dem etwa 1,5 Millionen Menschen – darunter 1,3 Millionen Juden sowie Roma und Sinti, sowjetische Kriegsgefangene und antifaschistische Widerstandskämpfer ermordet wurden, erklärt Heidi Reichinnek, Vorsitzende der niedersächsischen LINKEN: „Am 27. Januar 2020 jährt sich zum 75. Mal die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee. Nichts Anderes steht so sinnbildhaft für die unfassbaren Gräuel des Naziregimes, für die perfide industriell durchgeführte Massenvernichtung jüdischen Lebens, wie dieses Vernichtungslager, in dem allein weit über eine Millionen Menschen ihr Leben verloren, der Großteil von ihnen Jüdinnen und Juden. Auch 75 Jahre nach Ende des Holocausts gilt es zu erinnern, zu mahnen und innezuhalten gegen das Vergessen dieses in der Menschheitsgeschichte einmaligen Verbrechens. Während es immer weniger Überlebende werden, die uns von den Schrecken und ihrer Torturen in dieser Zeit berichten können, ist einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap zufolge jeder Dritte Deutsche der Meinung, man solle einen "Schlussstrich" ziehen und sich nicht mehr mit der NS-Zeit beschäftigen. Forsa stellt fest, dass über 20% der 18- 30-Jährigen in Deutschland den Begriff ‚Auschwitz‘ nicht mehr zuordnen können. Es ist grundfalsch zu glauben, die NS-Zeit ginge uns nicht mehr an. Es liegt in unserer Verantwortung, nie zu vergessen, dass es Deutsche waren, die die Juden Europas deportierten. Wir müssen der daraus erfolgenden Verantwortung, heute und immer Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen konsequent entgegenzutreten, ihn zu ächten und über ihn aufzuklären, gerecht werden, damit sich das Geschehene niemals wiederholt.“

LINKEN Co-Vorsitzender Lars Leopold ergänzt: „Schon der große Denker Bertolt Brecht wusste, ‚Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch‘. Wie Recht er damit behalten sollte, müssen wir auch heute noch schmerzlich feststellen. So blieb die Zahl der Angriffe und Vorfälle mit antisemitischem Hintergrund auch im letzten Jahr hoch. Ganze 442 strafrechtlich relevante Vorfälle mit antisemitischen Motiven konstatiert das Bundeskriminalamt allein für das Jahr 2019. Der bewaffnete Angriff auf die Synagoge in Halle durch einen rechten Attentäter, rief uns im vergangenen Jahr einmal mehr ins Gedächtnis, dass Antisemitismus kein Phänomen vergangener Tage, sondern bittere alltägliche Realität ist. Umso wichtiger ist es, dass die Verantwortlichen endlich erkennen, dass es einer konsequenten Haltung und konkreter Maßnahmen bedarf, um vor allem rechte Strukturen endlich nachhaltig zu bekämpfen. Die jüngst erfolgte Aberkennung der Gemeinnützigkeit der VVN-BdA, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, jedenfalls zeigt, man hat in Deutschland trotz des Angriffs auf die Synagoge in Halle, den Mord am CDU-Politiker Walter Lübcke und den NSU an entscheidender Stelle noch immer noch nicht begriffen, dass die Bedrohung für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in diesem Lande nach wie vor von Rechts ausgeht, nicht etwa von Antifaschisten. ‚Das Haus brennt – und Sie sperren die Feuerwehr aus!‘ - Diesen Worten der Shoah-Überlebenden Esther Bejarano, die sie vor kurzem an den Bundesfinanzminister schrieb, ist nichts hinzuzufügen.“


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