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Gesundheit darf nicht weiter zu einem Markt verkommen, auf dem die Profite mehr zählen als die Menschen: Statt immer weiter zu privatisieren, muss Gesundheit als Teil des Sozialstaats öffentlich organisiert werden. 

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Ständige Pflegekonferenz

Wir rufen die STÄNDIGE PFLEGEKONFERENZ ins Leben!

Pflegerebell*innen vernetzen sich! 
Pflegerebell*innen machen Druck!
Auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene!

ABGESAGT: „Pflege im internationalen Vergleich - Gibt es Alternativen?“
28. März 2020 in Göttingen
 

Liebe Pflegerebel*innen, liebe Interessierte, 

auch wir nehmen die aktuellen Entwicklungen und Schutzmaßnahmen gegen Covid-19 sehr ernst und haben beschlossen, den kommenden Termin der Ständigen Pflegekonferenz am 28. März in Göttingen ("Pflege im internationalen Vergleich - Gibt es Alternativen?") abzusagen beziehungsweise zu verschieben. Wir informieren euch über die üblichen Kanäle, wenn ein Nachholtermin feststeht. 

Denn noch immer gilt mehr denn je: Pflege muss grundlegend verändert werden - für die Pflegefachkräfte, für die Menschen mit Pflegebedarf, für die pflegenden Angehörigen! 

Wir sind ständig aktiv für bessere Bedingungen in der Pflege


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Telegram-Kanal: t.me/RotesPflegetelegramm

Im Roten Pflegetelegramm macht Pia Zimmermann auf parlamentarische Initiativen im Bundestag zur Pflegepolitik aufmerksam. Zum Beispiel auf Kleine Anfragen, Anträge, schriftliche Fragen an die Bundesregierung, Pressemitteilungen, auch auf Presseartikel etc. Im Roten Pflegetelegramm wird auch auf bestimmte thematische Schwerpunkte zur Pflege aufmerksam gemacht werden. Außerdem sollen Aktionen und Termine, die für Niedersachsen relevant sind (teilweise auch bundesweite Termine) genannt werden. Das Rote Pflegetelegramm erscheint etwa monatlich und kann über Email oder über den Messengerdienst Telegram bezogen werden.


Zentrale Notfallversorgung ist fahrlässig und gefährlich

„Bundesgesundheitsminister Spahn will in Berlin zentral entscheiden, wo ein schwer erkrankter Notfallpatient im Wendland behandelt wird. Diese Idee ist unausgegoren und am Schreibtisch entstanden, hat aber nichts mit der Realität in einem Flächenland wie Niedersachsen zu tun“, kritisiert Pia Zimmermann, Sprecherin für Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, die Pläne des Bundesgesundheitsministeriums für ein zentrales Notrufleitsystem. „Im ländlichen Raum vergeht ohnehin einige Zeit, bis das nächstgelegene Krankenhaus erreicht werden kann. Hier noch längere Fahrten zu provozieren, weil nur noch spezielle Notfallzentren diese Patienten behandeln sollen, ist fahrlässig und gefährlich.

Lars Leopold, Vorsitzender der Partei DIE LINKE in Niedersachsen, ergänzt: „Wir brauchen überall gute und sichere Versorgung, aber diese Ideen aus Berlin gehen genau in die gegenteilige Richtung. Und über eine geringere Vergütung Häuser zu bestrafen, die, ohne ein Notfallzentrum zu sein, Patienten behandeln und ihnen im Zweifel das Leben retten, ist schlicht zynisch.“

„Wenn Herr Spahn zusätzlich auch noch die Notrufnummer und den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 112 zusammenfassen will, verschlimmert das unter Umständen den Zeitverlust, bis einem Notfallpatient geholfen werden kann“, so Zimmermann. „Das Ziel kann es doch nicht sein, die Notaufnahmen dadurch zu entlasten, dass Notfallpatienten dort nie ankommen! Diese Politik geht über Leichen.“

„Das Ziel Notaufnahmen zu entlasten, erreicht man nicht durch Bürokratie, starre Regeln, oder indem man die Hürde, sie aufzusuchen immer höher legt, sondern nur durch eine gute Infrastruktur in der Fläche“, pflichtet Leopold bei. „Dafür werden Investitionen gebraucht, zu denen das Bundesgesundheitsministerium anscheinend nicht bereit ist.“