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08. März 2010  Aktuelles - Aus den Bewegungen

DIE LINKE Niedersachsen wünscht zum Internationalen Frauentag Spaß und Kraft und Herzenslust zur Weltveränderung, denn Vieles muss besser werden

Immer noch: It`s a man`s worldAllen Freundinnen, Kolleginnen, Müttern, Töchtern, Schwestern, Großmüttern, Liebhaberinnen, Nachbarinnen, Schönheitsköniginnen, Gegnerinnen, Revolutionärinnen, Mädchen & Diven unsere besten Wünsche zum Internationalen Frauentag!

- Sabine Zürn: Die Vier-in-Einem-Perspektive. Eine Utopie von Frauen, die eine Utopie für alle ist

- Sabine Zimmermann: Wenig Grund zum Feiern - Frauen noch immer Arbeitskraft zweiter Klasse

 
27. Februar 2010  Aus den Parlamenten - Landtags-News

DIE LINKE fordert Sondersitzung des Innenausschusses zum Fall Menger-Hamilton

Fraktionsvorsitzende Kreszentia FlaugerDIE LINKE Fraktion im niedersächsischen Landtag fordert eine Sondersitzung des Innenausschusses in der nächsten Woche, um die Rolle Innenminister Schünemanns bei der verweigerten Einbürgerung Jannine Menger-Hamiltons aufzuklären. Nach Möglichkeit soll der Ausschuss gemeinsam mit dem Verfassungsschutz-Ausschuss tagen. Die Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Kreszentia Flauger, sagte: „Das Innenministerium hat heute eingestanden, dass sich Schünemann mit der VS-Spitze bereits im Mai 2008 über den Fall Menger-Hamilton beraten hat. Das legt den Verdacht nahe, dass der Innenminister persönlich eine Einbürgerung verhindern will, nur weil Menger-Hamilton Mitglied der LINKEN ist“.

Dieses Verhalten sei ein Tiefpunkt der politischen Auseinandersetzung; Schünemanns Kampf gegen DIE LINKE grenze an Besessenheit. „Offensichtlich versucht der Minister, sich als eine Art deutscher McCarthy zu inszenieren und die Zeit bis in den Kalten Krieg zurückzudrehen", erklärte Flauger. Von Schünemanns Ministerium verlangte sie, bis zu der Sondersitzung alle einschlägigen Akten offen zu legen. Mit der bisherigen Salami-Taktik müsse Schluss sein.

 
09. Februar 2010  Aktuelles - Mandatsträger

DIE LINKE sieht sich im Urteil der Verfassungsrichter bestätigt: Hartz IV gehört abgeschafft!

MdL Patrick Humke-FocksDIE LINKE im Landtag sieht sich durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz-Gesetzen auf ganzer Linie bestätigt. „Wir haben immer gesagt, dass es nicht allein um die Frage geht, ob ein Kind von 61 Cent frühstücken kann, sondern auch um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, sagte Patrick Humke-Focks, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion.

Seine Fraktion habe die Hartz-Gesetze stets als menschenunwürdig und als nicht konform mit dem Sozialstaatsprinzip kritisiert. „Die Hartz-IV-Parteien können dieses Problem diesmal nicht durch eine Grundgesetzänderung vom Tisch bekommen“, so Humke-Focks. Die Grundgesetz-Artikel 1 (Unantastbarkeit der Menschenwürde) und Artikel 20 (Sozialstaatsprinzip) seien schließlich aus gutem Grund unveränderbar.

Nun müssten die Regelsätze schnellstmöglich deutlich angehoben werden. Langfristig gehe es darum, mit einer grundlegenden Reform des Sozialgesetzbuches II die unsinnige Hartz-Gesetzgebung abzulösen. „Entsprechende Anträge haben wir längst vorgelegt“, betonte Humke-Focks.

Die Linksfraktion wird das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Thema in der aktuellen Stunde bei der nächsten Landtagssitzung machen.

 
13. November 2009  Aus den Parlamenten - Landtags-News

DIE LINKE unterstützt Volksbegehren für gute Schulen

Das Volksbegehren für gute Schulen braucht über 600.000 Unterstützungsunterschriften: Mitmachen!

DIE LINKE im Landtag unterstützt das heute gestartete Volksbegehren für gute Schulen. Der Vorsitzende der Fraktion, Dr. Manfred Sohn, und Christa Reichwaldt, die bildungspolitische Sprecherin, haben heute morgen in Hannover als eine der ersten für diese Initiative unterschrieben. „Alle Forderungen des Volksbegehrens sind richtig und wichtig. Wir sind gegen den Stress beim Turbo-Abitur, gegen Hindernisse bei der Gründung von Gesamtschulen und gegen Verschlechterungen an Grundschulen“, erklärten die beiden Abgeordneten. Reichwaldt erinnerte daran, dass ihre Fraktion gleich lautende Forderungen im Frühjahr in den Landtag eingebracht hatte. „Leider konnten wir nicht einmal die kleinsten Verbesserungen gegen die schwarz-gelbe Koalition durchsetzen“, sagte Reichwaldt. Deshalb hofft die Bildungsexpertin nun auf das Votum der Bevölkerung. Die Hürden für Volksbegehren seien allerdings absurd hoch „Das ist eine große Herausforderung für die Initiatoren, ich wünsche Ihnen viel Erfolg. Ich werde immer Unterschriftenlisten bei mir haben und zum Unterzeichnen aufrufen“, sagte Reichwaldt.

Damit Unterschriftenlisten und getätigte Unterstützungsunterschriften in den Gemeinden und vom Landeswahlleiter anerkannt werden, ist zu beachten, dass Listen auch die korrekte Form haben. Dazu bitte folgende Hinweise lesen und beachten.

 

DIE LINKE

Linksfraktion im Bundestag

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