DIE LINKE Niedersachsen wünscht zum Internationalen Frauentag Spaß und Kraft und Herzenslust zur Weltveränderung, denn Vieles muss besser werden
Allen Freundinnen, Kolleginnen, Müttern, Töchtern, Schwestern, Großmüttern, Liebhaberinnen, Nachbarinnen, Schönheitsköniginnen, Gegnerinnen, Revolutionärinnen, Mädchen & Diven unsere besten Wünsche zum Internationalen Frauentag!
- Sabine Zürn: Die Vier-in-Einem-Perspektive. Eine Utopie von Frauen, die eine Utopie für alle ist
- Sabine Zimmermann: Wenig Grund zum Feiern - Frauen noch immer Arbeitskraft zweiter Klasse
- Niedriglöhne: Mindestlohn statt Armut trotz Arbeit
- Mindestlohn: 10 € pro Stunde - flächendeckend und gesetzlich
- Newsletter: Frauen- und Geschlechterpolitik abonnieren
DIE LINKE fordert Sondersitzung des Innenausschusses zum Fall Menger-Hamilton
DIE LINKE Fraktion im niedersächsischen Landtag fordert eine Sondersitzung des Innenausschusses in der nächsten Woche, um die Rolle Innenminister Schünemanns bei der verweigerten Einbürgerung Jannine Menger-Hamiltons aufzuklären. Nach Möglichkeit soll der Ausschuss gemeinsam mit dem Verfassungsschutz-Ausschuss tagen. Die Fraktionsvorsitzende der LINKEN, Kreszentia Flauger, sagte: „Das Innenministerium hat heute eingestanden, dass sich Schünemann mit der VS-Spitze bereits im Mai 2008 über den Fall Menger-Hamilton beraten hat. Das legt den Verdacht nahe, dass der Innenminister persönlich eine Einbürgerung verhindern will, nur weil Menger-Hamilton Mitglied der LINKEN ist“.
Dieses Verhalten sei ein Tiefpunkt der politischen Auseinandersetzung; Schünemanns Kampf gegen DIE LINKE grenze an Besessenheit. „Offensichtlich versucht der Minister, sich als eine Art deutscher McCarthy zu inszenieren und die Zeit bis in den Kalten Krieg zurückzudrehen", erklärte Flauger. Von Schünemanns Ministerium verlangte sie, bis zu der Sondersitzung alle einschlägigen Akten offen zu legen. Mit der bisherigen Salami-Taktik müsse Schluss sein.
- Spiegel Online: Zu links für Deutschland
- Christian Semler (taz): Willkür bei der Einbürgerung
- NDR: Blockiert der Innenminister die Einbürgerung einer Linken?
- Wolfgang Jüttner (SPD): Schünemann hat sich moralisch erledigt
- Ralf Briese (GRÜNE): Ein Mann sieht rot?
DIE LINKE sieht sich im Urteil der Verfassungsrichter bestätigt: Hartz IV gehört abgeschafft!
DIE LINKE im Landtag sieht sich durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz-Gesetzen auf ganzer Linie bestätigt. „Wir haben immer gesagt, dass es nicht allein um die Frage geht, ob ein Kind von 61 Cent frühstücken kann, sondern auch um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, sagte Patrick Humke-Focks, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion.
Seine Fraktion habe die Hartz-Gesetze stets als menschenunwürdig und als nicht konform mit dem Sozialstaatsprinzip kritisiert. „Die Hartz-IV-Parteien können dieses Problem diesmal nicht durch eine Grundgesetzänderung vom Tisch bekommen“, so Humke-Focks. Die Grundgesetz-Artikel 1 (Unantastbarkeit der Menschenwürde) und Artikel 20 (Sozialstaatsprinzip) seien schließlich aus gutem Grund unveränderbar.
Nun müssten die Regelsätze schnellstmöglich deutlich angehoben werden. Langfristig gehe es darum, mit einer grundlegenden Reform des Sozialgesetzbuches II die unsinnige Hartz-Gesetzgebung abzulösen. „Entsprechende Anträge haben wir längst vorgelegt“, betonte Humke-Focks.
Die Linksfraktion wird das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Thema in der aktuellen Stunde bei der nächsten Landtagssitzung machen.
- Katja Kipping: Betroffene haben sich zur Wehr gesetzt – erfolgreich!
- Klaus Ernst: Hartz IV gehört auf den Müllhaufen der Geschichte
- Gregor Gysi: Hartz IV ist endgültig gescheitert
- Fraktionsvorsitzende: Hartz IV menschenunwürdig und verfassungswidrig
- Fotostream: Infoaktion gegen Hartz IV vor dem Sitz des BVG
- Ulrich Maurer: FDP ist die Partei der Gierigen und leistungslosen Absahner
- Flugblatt: Hartz IV und Karlsruhe: Was nun? (PDF)
DIE LINKE unterstützt Volksbegehren für gute Schulen
DIE LINKE im Landtag unterstützt das heute gestartete Volksbegehren für gute Schulen. Der Vorsitzende der Fraktion, Dr. Manfred Sohn, und Christa Reichwaldt, die bildungspolitische Sprecherin, haben heute morgen in Hannover als eine der ersten für diese Initiative unterschrieben. „Alle Forderungen des Volksbegehrens sind richtig und wichtig. Wir sind gegen den Stress beim Turbo-Abitur, gegen Hindernisse bei der Gründung von Gesamtschulen und gegen Verschlechterungen an Grundschulen“, erklärten die beiden Abgeordneten. Reichwaldt erinnerte daran, dass ihre Fraktion gleich lautende Forderungen im Frühjahr in den Landtag eingebracht hatte. „Leider konnten wir nicht einmal die kleinsten Verbesserungen gegen die schwarz-gelbe Koalition durchsetzen“, sagte Reichwaldt. Deshalb hofft die Bildungsexpertin nun auf das Votum der Bevölkerung. Die Hürden für Volksbegehren seien allerdings absurd hoch „Das ist eine große Herausforderung für die Initiatoren, ich wünsche Ihnen viel Erfolg. Ich werde immer Unterschriftenlisten bei mir haben und zum Unterzeichnen aufrufen“, sagte Reichwaldt.
- Infomaterial: Hinweise zum Volksbegehren (pdf, 51 KB)
- Infomaterial: Hinweise zur Unterstützung (pdf, 41 KB)
Damit Unterschriftenlisten und getätigte Unterstützungsunterschriften in den Gemeinden und vom Landeswahlleiter anerkannt werden, ist zu beachten, dass Listen auch die korrekte Form haben. Dazu bitte folgende Hinweise lesen und beachten.
DIE LINKE
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