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Bezahlbare Miete statt fetter Rendite

Berlin, Hamburg, München: In den Ballungsräumen steigen die Mieten unaufhörlich. Aber das Problem betrifft nicht nur die Menschen in den Großstädten, auch Mieter in Jena, Greifswald oder Nürnberg müssen für ein Dach über dem Kopf immer tiefer in die Tasche greifen. Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum und steigende Mieten führen in vielen Städten zu sozialen Auseinandersetzungen. DIE LINKE startet deshalb im September ihre Mietenkampagne. Der Auftakt ist am Freitag, 14. September, und wird begleitet von einer Demonstration in Berlin mit anschließendem Konzert.

In den Kreisverbänden sollen dann nachgelagert weitere Aktionen folgen. Der Kampagnenstartschuss fällt absichtlich auf der »Linken Woche der Zukunft«. Ziel ist es, gemeinsam mit Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmern und weiteren Genossinnen und Genossen und Bündnispartnerinnen und -partnern eine gemeinsame Aktion zu machen.

Aktive Kreisverbände und Basis-Initiativen sollen vernetzt werden und in der Organisierung betroffener Mieterinnen und Mieter stärken. DIE LINKE soll noch stärker als Partei der Mieterinnen und Mieter verankert werden.

DIE LINKE hat sich dabei auf vier Kernforderungen verständigt:

Jedes Jahr 250.000 Sozialwohnungenmehr! Es fehlen mindestens 5 Millionen Sozialwohnungen. Wir wollen Sozialwohnungen bauen, kaufen und umwandeln. In vielen Städten hätte über die Hälfte der Bewohnerinnen und Bewohner Anrecht auf einen Wohnberechtigungsschein. Dabei müssen Drehtüreffekte vermieden werden: Die Sozialbindung darf nicht auslaufen! Keine Sozialmiete über 250 Europro Person – warm.

Runter mit den Mieten! Mietwucher verbieten. Wir wollen nicht nur Mietsteigerungen verhindern. Die extremen Mieterhöhungen der vergangenen Jahre müssen zurückgenommen werden! Bis es verbindliche Höchstmieten gibt, gilt unsere Forderung: Alle Mieterhöhungen stopp!

Keine Spekulation mit Wohnraum! Immobilienkonzerne enteignen! Wohnen darf nicht an der Börse gehandelt werden. Wohnungskonzerne wie VONOVIA und Deutsche Wohnen weisen wir in die Schranken.

Wie wir wohnen wollen: öffentlich, genossenschaftlich und gemeinnützigWohnungen müssen  wieder von der öffentlichen Hand gebaut werden. Nicht Markt und Profit stehen im Mittelpunkt, sondern der Bedarf der Menschen.

Der Kampagnenbeschluss ist hier zu finden. Aktive und Interessierte können sich mit einer Mail anmietenkampagne@die-linke.de schon jetzt für den neuen Kampagnenverteiler registrieren lassen. 

Material

Über das Online-Formular zur Materialbestellung könnt ihr bis zum 31. August euren Bedarf an Plakaten, Klappkarten und Aufklebern eintragen.