Kriegstüchtig?!? – Pistorius’ feuchter Truppen-Traum wird Realität
Innenminister Boris Pistorius hat einen Traum. Nicht von Freiheit, Gleichheit oder gar sozialer Gerechtigkeit – nein, der Mann träumt von Stahlhelmen, Marschstiefeln und einer „wehrhaften Demokratie“, die vor allem eins kann: schießen. Und siehe da, der erste Weckruf kommt per Post. Immer mehr junge Menschen finden derzeit Grußkarten der Bundeswehr in ihrem Briefkasten – mit freundlicher Einladung zur Musterung. Na dann: Frohes Mustern!
Wer sich jetzt denkt: „Ach, das ist doch sicher freiwillig“ – sollte sich besser nicht zu sicher sein. Wenn der Appell zur Vaterlandsliebe nicht reicht, klingelt beim nächsten Mal vielleicht der Feldjäger höchstpersönlich an der Tür, mit einem etwas... nachdrücklicheren Angebot. Eines ist nämlich klar: Die Wiedereinführung der Wehrpflicht ist keine Frage des Ob, sondern des Wann. Und Pistorius steht schon mit den Stiefeln im Startloch.
Zum Glück gibt es Menschen wie Klaus Falk, Veteran-Kriegsdienstverweigerer bei der DFG-VK, der eine Beratungsstelle betreibt für all jene, die lieber Bücher als Gewehre in die Hand nehmen wollen. Falk wird am 28. August 2025 bei unser monatlichen Diskussionsrunde über die drohende Rückkehr der Wehrpflicht informieren – und darüber, wie man dem Marschbefehl elegant den Mittelfinger zeigt.
Denn wenn der Staat wieder junge Menschen in Uniformen pressen will, braucht es Widerstand – konsequent, organisiert und unmissverständlich antimilitaristisch. Also: Keine Macht den Generälen. Und keine Pflicht zum Töten.
Kontakt: fnadge@gmail.com
