Schließung des Jungheinrich-Werkes stoppen.
Pressemitteilung, Lüneburg, 22. Juli 2025
Die Linke Niedersachsen unterstützt die IG Metall im Kampf um den Erhalt des Lüneburger Jungheinrich-Werks
Die Linke Niedersachsen solidarisiert sich mit den Beschäftigten des Lüneburger Jungheinrich-Werks und unterstützt die IG Metall in ihren Forderungen nach dem Erhalt des Standorts und der Arbeitsplätze. Der geplante Abbau von rund 380 Arbeitsplätzen bis Ende 2027 trifft die Region hart und darf nicht ohne Widerstand hingenommen werden, sagt Landesvorsitzender Thorben Peters:
„Die Schließung des Werks in Lüneburg ist ein schwerer Schlag für die Beschäftigten und die gesamte Region. Wir stehen fest an der Seite der IG Metall und unterstützen ihre Forderung, die Schließung rückgängig zu machen und gemeinsam mit den Beschäftigten Perspektiven für den Standort zu entwickeln.“
Die IG Metall fordert, die Schließung des Lüneburger Werks zu stoppen und stattdessen notwendige Veränderungen gemeinsam mit den Beschäftigten zu erarbeiten.
„Diese Forderung unterstützen wir uneingeschränkt. Es ist nicht hinnehmbar, dass die Beschäftigten für wirtschaftliche Fehlentscheidungen büßen müssen. Wenn Entlassungen unvermeidbar sind, muss es eine faire soziale Absicherung geben, etwa durch Abfindungen und Umschulungsprogramme. Zudem muss die Mitbestimmung der Arbeitnehmervertretungen bei solchen Entscheidungen gestärkt werden. Die Beschäftigten müssen in den Prozess eingebunden und ihre Rechte gewahrt werden“, so Peters weiter.
Die Linke Niedersachsen fordert die Geschäftsführung von Jungheinrich auf, die Entscheidung zur Schließung des Werks in Lüneburg zu überdenken und stattdessen in den Standort und die Beschäftigten zu investieren. Es dürfe nicht sein, dass in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit die Beschäftigten die Hauptlast tragen.
