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Zu Hanau

Die LINKE. Niedersachsen ist in tiefer Trauer über die Opfer der Geschehnisse in Hanau und drückt ihr tiefes Mitgefühl mit den Angehörigen und ihre Anteilnahme aus.

Landesvorsitzende Heidi Reichinnek dazu: „Wir sind schockiert und sprachlos ob des entsetzlichen Anschlags in Hanau. Erneut hat rechter Terror in Deutschland Todesopfer gefordert - vier Monate nach dem Anschlag auf eine Synagoge in Halle und acht Monate nach dem Mord an Walter Lübcke. Immer mehr Menschen werden Opfer von rechtsterroristischen Anschlägen, die Anzahl rechtsextremer Straftaten steigt stetig an, die Dunkelziffer mag man sich kaum vorstellen. Und dennoch wird die Gefahr bis heute von Teilen der Politik und der Medien verharmlost, antifaschistischer Widerstand dagegen kriminalisiert. Jede und jeder einzelne sollte überlegen, wie es sich anfühlt in einem Land zu leben, in dem man nicht sicher sein kann, weil der Staat auf dem rechten Auge blind ist. Statt nur zu bedauern, muss endlich gehandelt werden!“  

Thorben Peters, stellvertretender Landesvorsitzender, ergänzt: „Für 'wehret den Anfängen' ist es schon lange zu spät. Wir fragen uns, wie viel noch passieren muss, bevor konsequent gegen rechte Straftaten durchgegriffen wird. Als LINKE. sind wir antifaschistisch und stellen uns ganz klar an die Seite derer, die auch heute wieder gegen rechte Gewalt auf die Straße gehen. Wir danken allen Menschen, die sich gegen Hass und Hetze stark machen und die dafür sorgen, dass unsere Demokratie wehrhaft bleibt. Erneut ist es an der Zivilgesellschaft unsere Werte zu verteidigen. Jeder hasserfüllte Satz, jede abschätzige Äußerung, jede Legitimierung rechten Gedankengutes hat uns an diesen Punkt gebracht. Das muss aufhören.“


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