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Statement zu den Ereignissen in Stade

„Die Nachrichten aus Stade erschüttern uns zutiefst. Sechs Menschen wurden aus dem Leben gerissen, weitere Menschen sind verletzt, Angehörige, Beschäftigte und Bewohner*innen der Einrichtung stehen unter Schock. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen, die diese Tat miterleben mussten.“

Nach bisherigen Angaben der Ermittlungsbehörden gehen Polizei und Staatsanwaltschaft von einem familiären Hintergrund aus; als mögliches Motiv wird ein Sorgerechtsstreit genannt. Die Tat ereignete sich in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade. (tagesschau.de)
Peters weiter:

„Gerade Einrichtungen der Jugendhilfe müssen Schutzräume sein – für Kinder, Jugendliche, Mütter und Familien in Krisensituationen. Wenn Gewalt dort eindringt, trifft sie Menschen, die ohnehin besonders verletzlich sind. Deshalb braucht es jetzt lückenlose Aufklärung, aber auch eine ehrliche Debatte darüber, ob Schutzkonzepte, Personalbesetzung und Unterstützungssysteme ausreichend sind.“

Die Linke Niedersachsen fordert, die Beschäftigten in sozialen Einrichtungen nicht allein zu lassen. Jugendhilfe, Frauenhäuser, Schutzunterkünfte und Beratungsstellen bräuchten verlässliche Finanzierung, mehr Personal und klare Sicherheitskonzepte.

„Soziale Arbeit darf nicht dauerhaft am Limit laufen. Wer Schutzräume verspricht, muss sie auch materiell absichern. Prävention, Gewaltschutz und psychosoziale Hilfe kosten Geld – aber sie retten Leben.“

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