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Schulbedarf: Immer mehr Schülerinnen und Schüler auf Jobcenter angewiesen

„Es ist eine Schande, dass in Niedersachsen immer mehr Schülerinnen und Schüler auf die Leistung für Schulbedarf aus dem Bildungs- und Teilhabepaket angewiesen sind. Das zeigt einmal mehr, dass wir von Chancengleichheit bei der Schulbildung noch meilenweit entfernt sind und die Landesregierung nicht den Anschein erweckt, hier grundlegend etwas ändern zu wollen“, erklärt Lars Leopold, Landesvorstandsmitglied der niedersächsischen LINKEN, zur aktuellen Statistik der Agentur für Arbeit. Hiernach erhielten im Februar 2018 etwa 117.000 Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen die Leistung. Das ist ein enormer Anstieg im Vergleich zum Februar 2016, wo etwa 106.000 Kinder Unterstützungsleistungen für Schulbedarf erhalten haben. Die Leistung für den Schulbedarf beträgt pauschal 100 Euro jährlich. 70 Euro werden mit dem Schuljahresstart ausgezahlt und weitere 30 Euro zum Beginn des zweiten Halbjahrs. „Die pauschale Leistung für den Schulbedarf reicht hinten und vorne nicht aus, um die anfallenden Kosten für den Schulbedarf auch nur ansatzweise zu decken. Für Kleidung und Schuhe für den Sportunterricht, einen neuen Schulranzen, einen Taschenrechner, den Malkasten für den Kunstunterricht, aber auch für die Hefte, Buchumschläge oder Stifte  fallen zu Schuljahresbeginn schnell einmal hunderte Euro an. Der Betrag von 100 Euro war von Anfang an viel zu gering bemessen und ist seit Jahren nicht erhöht worden“, rechnet Leopold vor.

 

LINKEN-Landesvorsitzende Anja Stoeck betont: „Auch unter der jetzigen Landesregierung entscheidet der Geldbeutel der Eltern immer noch über die Bildungschancen ihrer Kinder. So kann von gleichen Chancen für Kinder aus armen Familien derzeit keine Rede sein. Die typischen Ausgaben einer Mittelschicht-Familie für schulbezogene Aufwendungen ihrer Kinder erreichen ein Vielfaches des Betrags, der Familien im Hartz-IV-Bezug zur Verfügung steht. Statt die Ausgaben der Eltern mit Zwangs-Laptops‘ noch zu erhöhen, sollte sich die Landesregierung lieber daran machen, die Lernmittelfreiheit in Niedersachsen wieder einzuführen. Das entlastet die Betroffenen und sorgt für mehr Chancengleichheit bei der Schulbildung.“


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