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Schildautal-Kliniken: Nicht Verkauf, sondern in öffentliche Hand ist das Gebot der Stunde

„Bloß nicht an irgendeinen Betreiber verkaufen!“, kommentiert Michael Ohse, Vorsitzender und Kreistagsabgeordneter der LINKEn im Landkreis Goslar, die jüngste Forderung des CDU-Stadtverbands Seesen die Asklepios-Kliniken an einen ‚geeigneten Betreiber‘ zu verkaufen. „Der Verkauf an einen weiteren privaten Betreiber, der die Schildautal-Kliniken genau wie der ausschließlich profitorientierte Asklepios-Konzern oder gar noch schlimmer führt, ist doch nicht zielführend. Privatwirtschaftliche Interessen haben im Gesundheitswesen nichts zu suchen - Gesundheit ist keine Ware! Vielmehr muss es jetzt darum gehen, die stationäre Versorgung der Bevölkerung bedarfsgerecht zu decken sowie gleichzeitig Arbeitsbedingungen und Bezahlung der Klinikmitarbeiter*innen zu verbessern“, betont Ohse.

„Dafür müssen die Schildautal-Kliniken in die öffentliche Hand!“, pflichtet Lars Leopold, Landesvorsitzender der niedersächsischen LINKEN, ihm bei und betont: „Das wäre sozusagen eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Für die Bevölkerung in der Region wird eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung sichergestellt und die Beschäftigten der Schildautal-Kliniken können endlich nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) bezahlt werden.“ Leopold weiter: „Das System Profitmaximierung im Gesundheitswesen, wie es der Asklepios-Konzern auch hier in Seesen knallhart durchzieht, kann nur funktionieren, wenn die Beschäftigten in unterbesetzten Stationen überlastet und möglichst schlecht bezahlt werden. So wird der seitens der Bundesregierung und Landesregierung viel gepriesene Wettbewerb zwischen den Gesundheitseinrichtungen ausschließlich über die Arbeitsbedingungen und Löhne und damit auf dem Rücken der Beschäftigten und letztlich zu Lasten der Patient*innen ausgetragen.“

„Dabei muss die Genesung der Patient*innen im Vordergrund stehen. Und das ist in privatwirtschaftlich betriebenen Einrichtungen gar nicht möglich“, sagt Michael Ohse und macht deutlich: „Gesundheit ist keine Ware und Gesundheitsvorsorge eben kein Geschäftsmodell! Die verantwortungsvolle Arbeit der Beschäftigten der Schildautal-Kliniken verdient Wertschätzung. Diese werden sie jedoch nur bekommen, wenn die Kliniken in die öffentliche Hand überführt werden.“


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