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LINKE unterstützt Kampf der Beschäftigten der Meyer Werft

Der Betriebsrat der Meyer Werft hat die Öffentlichkeit informiert, dass das Unternehmen die Massenentlassung von 1.800 Beschäftigten plant. Im Gegenzug sollen Leistungen vom Billiglohn-Unternehmen eingekauft werden. Dazu äußern sich von der Partei DIE LINKE. Niedersachsen Franziska Junker, Mitglied des Landesvorstands aus Ostfriesland, und Victor Perli, Bundestagsabgeordneter und Mitglied des Haushaltsausschusses:

Franziska Junker: "Wer Steuergelder bekommt, darf nicht seine Beschäftigten entlassen! Die Meyer-Familie hat jahrzehntelang von der guten Arbeit der Beschäftigten profitiert und ein Vermögen von 800 Millionen Euro angehäuft. Das steht jetzt den Beschäftigten zu. Es braucht eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, langfristige Tarifbindung, zukunftsfähige Arbeitsplätze und mehr Mitbestimmung. Und der Firmensitz muss aus der Steueroase Luxemburg zurück in das Emsland verlagert werden. Die Geschäftsführung muss jetzt alle Zahlen offen legen und darf sich dem Gespräch nicht verweigern. DIE LINKE unterstützt den Kampf der Belegschaften um den Erhalt der Arbeitsplätze und erklärt sich solidarisch mit den zuständigen Betriebsräten und Gewerkschaften. Wir werden gemeinsam Druck machen, denn nur gemeinsam sind wir stark. Der Protest darf nicht stoppen, sondern muss weitergehen!"

Victor Perli: "Bund und Land müssen jede Unterstützung für die Werft an den Erhalt der Stammbelegschaft koppeln. Das Land Niedersachsen muss das in die Standortgarantie einbeziehen, die erst vor ein paar Monaten zur Bedingung für Hilfen gemacht wurde. 1.800 Menschen auf die Straße zu setzen und dann durch Billiglohn-Unternehmen zu ersetzen, dafür darf es keine öffentlichen Hilfen geben."


Solidarität mit den Beschäftigten der Meyer-Werft

Als Fraktion DIE LINKE im Bundestag und DIE LINKE in Niedersachsen stehen wir solidarisch an der Seite der Beschäftigten und unterstützen ihren Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze! Die Solidaritätserklärung lest ihr hier.

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