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LINKE solidarisieren sich mit Beschäftigten in Tarifrunde bei AMEOS

„Das aktuelle Arbeitgeberangebot ist das Papier nicht wert, auf dem es steht, und hat mit Wertschätzung der Arbeit der Beschäftigten wenig zu tun. Es steht ganz im Zeichen der jahrelangen verfehlten Gesundheitspolitik auf Bundes- und Landesebene“, kritisiert Heidi Reichinnek, Landesvorsitzende der niedersächsischen LINKEN, das Angebot der AMEOS in der aktuellen Tarifverhandlung für die Kliniken Osnabrück und Hildesheim. Reichinnek weiter: „Die Kolleg*innen in Osnabrück und Hildesheim leisten täglich einen wichtigen Beitrag für die gesamtgesellschaftliche Aufgabe der Gesundheitsversorgung und Pflege. Das muss sich auch in ihrer Entlohnung widerspiegeln. Genau deshalb sind die Forderungen nach Übernahme der aktuellen Entgelttabellen des Tarifs des öffentlichen Diensts (TVöD) und der Entgeltordnung (EGO) des TVöD absolut berechtigt. Genauso wie Eure Forderungen von zusätzlichen Urlaubstagen für Wechselschichtarbeit, Erhöhung des Zeitzuschlags für Wochenendarbeit sowie einer Erhöhung der Ausbildungsvergütungen.“

LINKEN-Co-Vorsitzender Lars Leopold betont: „Krankenhäuser werden als profitorientierte Unternehmen betrachtet, in denen Gewinne für Konzerne wie beispielsweise AMEOS auf Kosten der Belegschaft und der Patienten erwirtschaftet werden müssen. Die Arbeitsbedingungen sind in den letzten Jahren immer schwieriger geworden. Deshalb muss AMEOS in Osnabrück und Hildesheim kräftig nachlegen und endlich ein verhandlungswürdiges Angebot unterbreiten. Wer meint, Krankenhäuser profitorientiert wie eine Fabrik führen drücken zu können, irrt gewaltig. Im Vordergrund muss die Genesung der Patienten stehen. Und das beginnt mit ausreichend gut ausgebildetem und gut bezahltem Personal, das die Kranken und pflegebedürftigen Menschen bedarfsgerecht versorgen kann. Gesundheit ist keine Ware und Gesundheitsvorsorge eben kein Geschäftsmodell!“

Die Solidaritätserklärung für die Beschäftigten findet ihr hier.


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