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Lehrermangel: Landesregierung muss endlich ihre Hausaufgaben machen

Die Zahl der Versetzungsanträge von Lehrkräften, die in anderen Bundesländern unterrichten wollen, steigt seit Jahren. Im letzten Jahr waren es rund 1120 Anträge auf Versetzung und damit rund 100 mehr als noch im Jahr 2018. Dazu erklärt Lars Leopold, Landesvorsitzender der niedersächsischen LINKEN: „Es ist doch alarmierend, wenn mittlerweile doppelt so viele Lehrkräfte Niedersachsen den Rücken kehren wollen als noch vor sechs Jahren. Andere Landesregierungen haben offenbar ihre Hausaufgaben gemacht und bezahlen Grund-, Haupt- und Realschullehrkräfte besser. Angesichts des akuten Lehrermangels sollte die rot-schwarze GroKo in Hannover jedoch zwingend daran interessiert sein, das vorhandene Personal zu halten und dies nicht nur mit einer Ablehnung des Versetzungsgesuchs.“

Leopold weiter: „Dass Lehrkräfte an niedersächsischen Grund-, Haupt- und Realschulen schlechter bezahlt werden als ihre Kolleginnen und Kollegen an den Gymnasien, ist überhaupt nicht nachvollziehbar und ganz sicher mit ein Grund dafür, dass vor allem diese Lehrkräfte sich lieber in anderen Bundesländern nach Jobangeboten umschauen. Doch statt, wie schon lange gefordert, die Besoldung der Lehrkräfte an den Grund-, Ober-, Real- und Hauptschulen auf A 13 anzuheben, feiert sich die Landesregierung für ein Lohnplus von knapp 100 Euro. Das ist angesichts der wachsenden Arbeitsbelastung und Mehrarbeit ein schlechter Witz. Kein Wunder, dass nicht genügend Lehrkräfte gewonnen werden können, wenn andere Bundesländer besser bezahlen. Um der Abwanderung von Lehrkräften entgegenzuwirken, muss die Attraktivität des Lehrerberufes deutlich gesteigert werden. Da reichen Imagefilmchen nicht aus. Für eine deutliche Steigerung der Attraktivität des Lehrberufs wird Kultusminister Tonne auch nicht darum herumkommen, die Arbeitsbelastung zu verringern, die Klassengrößen zu reduzieren und die Lehrkräfte durch ausreichend Sozialarbeiter*innen zu unterstützen. Jedes weitere Bagatellisieren und Schönreden der Situation wird die Krise verschärfen und bedeutet noch mehr Unterrichtsausfall und letztlich eine mangelhafte Bildung für niedersächsische Schüler*innen.“


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