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Eine Frau eine Partei die anders Denkt?

Landesvorstandsmitglied Franziska Junker „Die Linke NDS“, mit voller Kraft in Richtung „soziale Gerechtigkeit“

Interview mit der Gemeinde Zeitung der Samtgemeinde Hesel „ NA SO WAS“

 

Interview mit der Gemeinde Zeitung der Samtgemeinde Hesel „ NA SO WAS“

  1. Eine Frau eine Partei die anders Denkt?

Landesvorstandsmitglied Franziska Junker „Die Linke NDS“, mit voller Kraft in Richtung „soziale Gerechtigkeit“

Geboren in Sandhorst, aufgewachsen in Timmel, als älteste von fünf Kindern, stamme ich aus einer klassischen Arbeiterfamilie. Meine eigene Familie gründete ich vor 36 Jahren und bin Mutter von drei erwachsenen Kindern. Zwei Enkelkinder, die mich auf Trapp halten gehören auch dazu. Keine halben Sachen, das ist mein Grundprinzip. Bloß Mitglied in einer Partei oder einem Verein zu sein, ohne weitere Aufgaben, ohne Verantwortung kann ich mir nicht vorstellen. Wenn ich etwas anpacke dann hundertprozentig. Ganz oder gar nicht. Konsequent setzte ich dieses Prinzip auf der politischen Bühne um. Mir geht es um soziale Gerechtigkeit. Ich sehe mich als Anwältin der Arbeitnehmer, der Rentner, der Kinder, - und besonders jener Bürger, deren Leben durch Hartz IV und andere Auswirkungen der Agenda 2010 beeinträchtigt werden.

  1. Was unterscheidet Ihre Partei aus Ihrer Sicht von den anderen Parteien?

Die Linke ist die einzige Partei, die sich für konsequente Friedenspolitik einsetzt. Die Partei ist anders, weil wir die Hand für Hartz IV nicht gehoben haben, weil wir die Hand nicht für die Rentenkürzungen gehoben haben, weil wir die Hand für den Abbau von Tarifverträgen nicht gehoben haben.

  1. Die Linke hat hier in Ostfriesland keinen besonderen Stand. Warum?

Für den Landkreis Leer kann ich sagen, dass die SPD in vielen Bereichen unserer Themen immer noch falscher Weise als die Partei der „kleinen Leute“ wahrgenommen wird. Da sind wir nicht in die Wählerschaft vorgedrungen. Wir sind nur eine kleine Anzahl an Aktivisten*innen und somit beschränkt in unseren Aktionsmöglichkeiten. Und uns ist deutlich, dass die Pseudo-Alternative für Deutschland in Teilbereichen für uns direkte Konkurrenz ist, da die Faschisten falsche, aber einfache Antworten auf komplizierte Sachverhalte zu geben scheinen. Geht was schief, hat „der Ausländer“ Schuld. Solche Argumentationen sind von uns nicht zu bekommen.

 

  1. Wieso gelingt es Ihnen nicht genügend Mitglieder zu bekommen?

 

Die Geschichte unseres Kreisverbandes hat einige Brüche zu verzeichnen. Eine beträchtliche Anzahl unserer Mitglieder haben diese durchlitten und sich aus den Aktivitäten zurückgezogen. Der Kreisvorstand arbeitet seit zweieinhalb Jahren am Wiederaufbau und die Arbeit zeigt langsam Früchte. Wir konnten neue Aktive gewinnen. Mühsam nährt sich das sozialistische „Eichhörnchen“. Aber wir kommen voran.

 

  1. Wie viele Mitglieder hat Ihre Partei?

Unsere Partei hat insgesamt über 60.000 Mitglieder, davon circa 3100 in Niedersachsen, und um die 70 im Kreisverband Leer.

  1. Was würden Sie, wenn Sie könnten in der Samtgemeinde anders machen?

Ich würde „frischen Wind“ in die Verwaltung bringen. Eine kontrollierte Gemeindeverwaltung, wo erkennbar ist, wohin die Steuergelder fließen. Damit solche Geschichten wie mit dem Feuerwehrhaus in Moormerland nicht passieren.  Planungskosten für öffentliche Bauten müssen kontrolliert und verbindlich sein, damit die Differenz zwischen Planung und tatsächlich entstehende Kosten nicht zu weit auseinanderdriften, muss während der gesamten Bauphase eine Kontrolle stattfinden.

  1. In der Samtgemeinde scheuen viele Politiker die Presse, besonders die SPD  wie erklären sie sich das?

Ich kann nur für DIE LINKE. Leer sprechen: wir haben keine Scheu vor der Presse und geben zu Themen, zu denen wir etwas zu sagen haben, oft Pressemitteilungen heraus.  Ich möchte mich für die Möglichkeit die Presse in „Na so was“ nutzen zu dürfen bedanken. Es werden bestimmt noch weitere interessante und aktuelle Themen folgen.

 

  1. Viele Menschen schimpfen gehen aber nicht in die Politik, was raten sie den Menschen insbesondere den Frauen, um in die Politik zu gehen?

Nur wenn wir uns engagieren, können wir uns einmischen und mitwirken. Es sitzen immer noch viel zu wenige Frauen auf den Parlamentsstühlen und viele Frauen haben das Gefühl, ihre Stimme sei gar nicht so wichtig. Ich bin der Meinung Frauen sollten und müssen in allen politischen Gremien vertreten sein, denn Frauen haben eine spezielle Art, Probleme zu lösen. Das mag schon in der Natur so vorgegeben sein. Deshalb bin ich mir absolut sicher, dass Frauen in bestimmten Situationen bessere Problemlösungen herbeiführen und Männern in allen Bereichen des Lebens das Wasser reichen können. Also, Liebe Frauen da draußen, lasst uns die Welt mitgestalten. Lasst uns die Gesellschaft prägen.

  1. Hand aufs Herz ein paar Wörter zum Samtgemeindebürgermeister!

Uwe hat Erfahrungen in Kommunalen Verwaltungsangelegenheiten, ist Dialogfähig und hat einen unverkrampften Umgang mit allen Bürgern. Eins wünsche ich mir von Uwe, mehr Transparenz in die Kommunale Politik zu tragen, wo die Bürger über die Ratsentscheidungen und Planungen informiert werden.

  1. Streben sie noch ein besonderes Amt an?

Aktuell strebe ich kein besonderes Amt an, ich beobachte die Entwicklung und halte mir alle meine Optionen noch offen. Allerdings würde es mich sehr freuen, wenn es die Linke schafft, wieder in den Landtag einzuziehen.


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