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Bürgerinitiative informiert sich über Wasserstoffzug

Auf Einladung von Jutta Krellmann haben Mitglieder der BI Transit, Vertreter des Landkreises und der Stadt Hameln, sowie die Bundestagsabgeordneten Johannes Schraps (SPD) und Victor Perli (Linke.) die Firma Alstom in Salzgitter besucht. Alstom baut den weltweit ersten mit Wasserstoff betriebenen Zug „Coadia ILint“, der im Mittelpunkt des Besuches stand.

Kollegen des Betriebsrats und Fachleute aus dem Vertrieb standen der Gruppe Rede und Antwort zu den Chancen, die die Wasserstofftechnik bietet. Ebenso die Probleme die es noch gibt, die einer bessere Nutzung der zukunftsweisenden Technologie noch entgegenstehen wurden benannt. Die Kollegen von Alstom waren sehr erfreut, dass sie so auch die Chance hatten mit 3 Bundestagsabgeordneten zu reden um der Bundespolitik eine Botschaft senden zu können. Trotz einer klimafreundlichen und zukunftsweisenden Technologie setzt die Bundesregierung bisher nur auf die Karte Elektro-Antrieb mit Batterietechnik. Wobei Wasserstoff umweltfreundlich, zum Beispiel als Speichermedium für überschüssige regenerative Energie gewonnen werden kann und das einziges Abfallprodukt Wasser ist.

Was die Bundestagsabgeordneten mitgenommen haben für die Diskussion um das Klimaschutzgesetz ist, dass es eine bessere Abstimmung zwischen dem Wirtschafts- und dem Verkehrsministerium bedarf. Das Thema Klimaschutz muss unbedingt ganzheitlich betrachtet werden. Es bedarf eines Energiekonzeptes für eine zukunftsorientierte Politik, die neben Zügen auch Busse, LKW`s, Post-Fahrzeuge, der öffentlichen Bereiche aber auch private Fahrzeuge einbindet. Momentan sind die Förderrichtlinien in dem Bereich eher hinderlich. Wenn eine Wasserstofftankstelle gebaut bauen würde, um Züge zu betanken, dürften dort keine Busse oder anderen Fahrzeuge betankt werden. Dann Wenn würde die Förderung verfallen.

Diese Probleme und andere machen den Beschäftigten bei Alstom in Deutschland das Leben schwer. Absehbar ist schon jetzt, dass die Firma Alstom in Salzgitter 2020 in Kurzarbeit gehen muss. Die Hürden von Auftragsvergaben und der Politik sind derzeit noch zu hoch. und Aufträge kommen, wenn dann aus dem Ausland, wo der ILint besser nachgefragt wird als im Inland. Der Planungshorizont benötigt zirka 18 Monate, um als Auftrag im Werk beschäftigungswirksam zu sein.

Erst nach dieser Talsohle, die auch politische Gründe hat, hoffen die Arbeitnehmervertreter auf volle Auftragsbücher und die Möglichkeit, das volle Potenzial der Technologie klimapolitisch zu nutzen.

Für die Bürgerinitiative und die Mitstreiter für eine zukunftsorientierte Lösung des Schienenverkehrs im Weserbergland ist nun das nächste Ziel, auf Grund der gewonnen Informationen gemeinsam eine Gesamtstrategie zu entwickeln. Als positives Zeichen hierfür wird die von den 5 Norddeutschen Bundesländern verabschiedete Wasserstoff-Strategie gesehen. Die Probleme wurden an der Stelle schon erkannt. Das Ziel ist es, die Technologie auszubauen und die Rahmenbedingungen und Vergabeoptionen der öffentlichen Ausschreibungen zu verbessern, dass das Medium Wasserstoff, mit dem Abfallstoff Wasser, konkurrenzfähig wird. Die Voraussetzungen für eine mögliche Wasserstoff-Region Weserbergland sind also durchaus gegeben. Darauf will die Delegation aufbauen.

 


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