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Applaus zahlt keine Rechnung - jetzt in die DGB-Gewerkschaften und solidarisch kämpfen!

Um Solidarität mit den Pflegekräften, ÄrztInnen, VerkäuferInnen im Einzelhandel und anderen Menschen, die während der Corona-Krise Dienst schieben und unsere Gesellschaft aufrechterhalten, zu zeigen, klatschen zahlreiche BürgerInnen öffentlich an ihren Fenstern. Hierzu erklärt Lars Leopold, Landesvorsitzender der niedersächsischen LINKEN: „Die LeistungsträgerInnen unserer Gesellschaft sind diejenigen, die wie beispielsweise Pflegekräfte oder Beschäftigte im Einzelhandel, PostbotInnen, PaketzustellerInnen oder FabrikarbeiterInnen, die tagtäglich den ‚Laden am Laufen‘ halten. In einer Krise wie wir sie jetzt erleben, wird das in besonderem Maße deutlich. Deswegen ist das Klatschen am Fenster zwar ein schönes Zeichen der Anerkennung, ändert jedoch nichts an den schlechten Löhnen und den prekären Bedingungen, unter denen diese Menschen arbeiten.“ Leopold weiter: „Wer Löhne gerechter machen und Arbeitsbedingungen verbessern will, braucht eine kämpferische ArbeiterInnenbewegung und starke Gewerkschaften!“  

„Schon jetzt trifft die Corona-Krise den Großteil der Beschäftigten mit besonderer Härte“, pflichtet LINKEN-Co-Vorsitzende, Heidi Reichinnek, bei. „Zahlreiche Unternehmen haben Kurzarbeit angemeldet, einige nutzen unter Beifall von PolitikerInnen sogenannter ‚wirtschaftsfreundlicher‘ Parteien diese Krise sogar aus, um den Sonntag als freien Tag abzuschaffen. Während die Gewinne der Unternehmen durch die Rettungsprogramme gesichert werden, müssen die Beschäftigten durch das Kurzarbeitergeld enorme finanzielle Einbußen hinnehmen. Einige Unternehmen drängen zudem ihre Beschäftigten, Änderungsverträge zu unterschreiben, um auf ihren Lohn zu verzichten. Sie kündigen ArbeitnehmerInnen in der Probezeit oder setzen die Gehaltszahlungen ganz aus. Für die betroffenen Beschäftigten und ihre Familien bedroht das die Existenz“, kritisiert Reichinnek.

Deshalb rufen Reichinnek und Leopold dazu auf, sich gerade jetzt einer der DGB-Gewerkschaften anzuschließen und dort Mitglied zu werden. „Überall dort, wo sich Beschäftigte gewerkschaftlich organisieren und Tarifverträge erkämpfen, können sie höhere Gehälter, niedrigere Arbeitszeiten und bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen! Wer also wirkliche Solidarität zeigen will, sollte sich mit seinen KollegInnen zusammenschließen, selbst aktiv werden und in eine der DGB-Gewerkschaften eintreten!“


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