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Amazon: Gute Arbeitsbedingungen und faire Löhne gibt es nicht zum Schnäppchenpreis

„Erst Tönnies jetzt Amazon – in der Corona-Pandemie wird schnell deutlich, was passiert, wenn Unternehmen die Gesundheit ihrer Beschäftigten der Profitgier unterordnen“, kommentiert Lars Leopold, Landesvorsitzender der niedersächsischen LINKEN, den aktuellen Corona-Ausbruch im Amazon-Sortierzentrum in Garbsen. Dort wurden bislang 60 Personen positiv auf das Virus getestet. Leopold weiter: „Amazon ist nicht tarifgebunden, schert sich nicht um Arbeits- und Gesundheitsschutz und zahlt zudem fast keine Gewerbesteuer. Das ist ein unfairer Wettbewerbsvorteil, der den Einzelhandel mächtig unter Druck setzt. Da muss die Regierung endlich den gesetzlichen Rahmen zur Regulierung des Onlinehandels schaffen. Die Schnäppchenjagd muss spätestens bei den Arbeitsbedingungen und Gehältern der Beschäftigten bei Amazon ein Ende haben. Der Online-Gigant muss endlich seiner sozialen Verantwortung nachkommen und die Gesundheit seiner Beschäftigten wirksam schützen und entsprechende Vorkehrungen treffen. Darüber hinaus darf Amazon sich Gesprächen über die von der Gewerkschaft ver.di geforderte Anerkennung der Branchentarifverträge des Einzel- und Versandhandels nicht weiter verweigern.“

Stephan Marquardt, LINKEN-Landesvorstandsmitglied und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Betrieb und Gewerkschaft, ergänzt: „Der Vorfall in Garbsen zeigt einmal mehr, dass tarifvertragliche Regelungen über die Einkommen und den Gesundheitsschutz bei Amazon absolut notwendig sind. Aber der größte Online-Händler weigert sich seit Jahren vehement, mit der Gewerkschaft über einen Tarifvertrag für gute und gesunde Arbeit zu vereinbaren – Hauptsache die Kasse klingelt. Der Konzern pfeift auf die Gesundheit seiner Beschäftigten und ihrer Familien und setzt mit unlauteren Methoden, wie Lohndumping und Steuervermeidung, die ganze Branche unter Druck. Wenn die Bundesregierung hier einfach weiter zuschaut, ist es doch kein Wunder, dass der Einzelhandel in den Innenstädten ausstirbt. Während der kleine Laden vor Ort brav seine Steuern entrichtet, flüchtet der Handelsriese Amazon vor seiner finanziellen Verantwortung in Steueroasen. Die Bundesregierung muss hier endlich handeln: Gewinne, die Amazon einfährt, müssen auch hier versteuert werden!"


Solidarität mit den Beschäftigten der Meyer-Werft

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