Die Die Linke Niedersachsen kritisiert die von der Landesregierung vorgestellte Novelle des Niedersächsisches Hochschulgesetz scharf. Nach Ansicht der Partei gefährden mehrere geplante Änderungen sowohl die Wissenschaftsfreiheit als auch die soziale Teilhabe von Studierenden. Die Novelle sieht unter anderem vor, Studiengänge einzurichten, die als „von besonderem Landesinteresse“ definiert werden. Aus Sicht der Linken erhöht dies den politischen Einfluss auf Hochschulen. „Wenn Studienangebote politisch definiert werden, setzt das Hochschulen unter Druck und öffnet staatlicher Einflussnahme Tür und Tor“, sagt Thorben Peters, Landesvorsitzender der Partei. Zugleich kritisiert die Linke, dass die Landesregierung trotz entsprechender Vereinbarungen im Koalitionsvertrag weiterhin an Studiengebühren festhalte. Das sei ein sozialpolitischer Rückschritt. „Studiengebühren erschweren den Zugang zur Hochschule und treffen vor allem Studierende aus einkommensschwächeren Familien“, erklärt… Weiterlesen





