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Ständige Pflegekonferenz

Wir rufen die STÄNDIGE PFLEGEKONFERENZ ins Leben!

Pflegerebell*innen vernetzen sich! 
Pflegerebell*innen machen Druck!
Auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene!

„Pflege im internationalen Vergleich - Gibt es Alternativen?“
28. März 2020 in Göttingen
11:00 bis 15:30 Uhr
+++ Jetzt schon anmelden +++ http://dielinke-nds.de/konferenzanmeldung/
Wir freuen uns sehr über die Zusage von Dr. Cornelia Heintze.

Holbornsches Haus
Rote Str. 34, 37073 Göttingen

Barrierefreier Eingang über die Mauerstraße
Eintritt frei

Pflege im internationalen Vergleich: Gibt es Alternativen?

Schlecht besetzte Stationen und Abteilungen in Kliniken und Pflegeheimen sind keine Selbstverständlichkeit – auch wenn das in Zeiten des hiesigen Pflegenotstandes so wirken kann. In vielen anderen Ländern ist das Verhältnis von Pflegefachkräften zu Menschen mit Pflegebedarf deutlich besser als in der BRD. Das hat viele positive Auswirkungen auf die Beschäftigten und die zu Pflegenden. Aber wie schaffen wir es, endlich zu einer bedarfsgerechten Personalausstattung zu kommen, wenn hierzulande stattdessen und immer noch höchstens von Personaluntergrenzen und Mindestpersonalbemessung gesprochen wird?

Was machen andere Länder anders, was machen sie besser, was machen sie schlechter? Liegt es am Geld? Wie wird die Pflege in diesen Ländern ausgestaltet und finanziert? Was ist übertragbar und was ist nicht mal vergleichbar? Brauchen wir eine Reform der Pflege und ihrer Finanzierung, oder kommen wir um die Pflege-revolution nicht mehr herum?

Einige Antworten und wahrscheinlich noch mehr interessante Fragen zu diesem Thema gibt es auf der 3. Ständigen Pflegekonferenz: „Pflege im internationalen Vergleich: Gibt es Alternativen?
mit Dr. Cornelia Heintze, Politikwissenschaftlerin und Pflegeexpertin, und Pia
Zimmermann, MdB und Sprecherin für Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE

28. März 2020 in Göttingen
11:00 bis 15:30 Uhr

Holbornsches Haus
Rote Str. 34, 37073 Göttingen
Barrierefreier Eingang über die Mauerstraße

Eintritt frei.
Anmeldung: www.dielinke-nds.de/konferenzanmeldung/ 

Die Ständige Pflegekonferenz der LINKEN. Niedersachsen findet seit November 2019 zu unterschiedlichen Themen in wechselnden Städten in Niedersachsen statt. Pflegekräfte, Aktive und Interessierte treffen sich, tauschen sich aus, schließen sich zusammen, sind rebellisch. Denn die Pflege muss grundlegend verändert werden  - für die Pflegefachkräfte, für die Menschen mit Pflegebedarf, für die pflegenden Angehörigen!

Wir sind ständig aktiv für bessere Bedingungen in der Pflege

Weitere Termine

„Finanzierung der Pflege: Was muss sich ändern?“
16. Mai 2020 in Oldenburg
Weitere Infos folgen.

 

Lasst uns gemeinsam für eine gute und menschenwürdige Pflege kämpfen.
Weitere Infos folgen!
Vorbeikommen – mitreden – weitersagen!


+++ Rote Pflegetelegramm abonnieren! +++

Email-Newsletter: eepurl.com/gxZ6Tb
Telegram-Kanal: t.me/RotesPflegetelegramm

Im Roten Pflegetelegramm macht Pia Zimmermann auf parlamentarische Initiativen im Bundestag zur Pflegepolitik aufmerksam. Zum Beispiel auf Kleine Anfragen, Anträge, schriftliche Fragen an die Bundesregierung, Pressemitteilungen, auch auf Presseartikel etc. Im Roten Pflegetelegramm wird auch auf bestimmte thematische Schwerpunkte zur Pflege aufmerksam gemacht werden. Außerdem sollen Aktionen und Termine, die für Niedersachsen relevant sind (teilweise auch bundesweite Termine) genannt werden. Das Rote Pflegetelegramm erscheint etwa monatlich und kann über Email oder über den Messengerdienst Telegram bezogen werden.


Kämpfe gemeinsam führen! Ärztinnen und Ärzte brauchen Entlastung - Pflegekräfte auch!

„Nicht nur die Arbeitsüberlastung bei Ärztinnen und Ärzten stellt eine Bedrohung für die Patientinnen und Patienten dar. Auch die Pflegekräfte werden durch permanenten Stress, zahlreiche Überstunden, Nacht- und Wochenenddienste auf Dauer krank. Beides sind die Folgen einer Kommerzialisierung und Unterfinanzierung der Gesundheitsversorgung, verantwortet von der Bundesregierung. Die Forderungen der Ärztinnen und Ärzte nach einer Begrenzung der Bereitschaftsdienste sowie Dienst an maximal zwei Wochenenden im Monat sind berechtigt und nachvollziehbar, müssen aber für das Pflegepersonal in den Krankenhäusern gleichermaßen gelten. Deshalb sollten die Kämpfe für Entlastung und mehr Personal sowie kürzere Arbeitszeiten von Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften gemeinsam geführt werden“, fordert Lars Leopold, Landesvorsitzender der niedersächsischen LINKEN.

Pia Zimmermann, pflegepolitische Sprecherin der LINKEN im Bundestag, betont: „Eine fehlgeleitete Gesundheitspolitik hat viele Krankenhäuser in den vergangen Jahren in profitorientierte Unternehmen umgewandelt. Das geht zu Lasten der Belegschaften und wirkt sich langfristig auf die Versorgungsqualität aus. Die Gesundheitsversorgung sollte als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge Aufgabe des Staates sein – und nicht Aufgabe profitorientierter Kapitalgesellschaften. Deshalb ist Gesundheitsminister Spahn, der ja gern vollmundig verspricht, die Arbeitsbedingungen und die Versorgung in den Krankenhäusern verbessern zu wollen, in der Pflicht. Er muss seinen Worten auch einmal Taten folgen lassen, um echte Entlastung zu schaffen. Dafür wird es weiter den gemeinsamen Druck aller Beschäftigten brauchen.“