Emanzipatorische Linke

Nach mehr als drei Jahren der Vorbereitung hat sich die Emanzipatorische Linke Niedersachsen am 20. September 2014 in Hannover als Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) gegründet. Sie ist Teil des bundesweiten Zusammenschlusses „Emanzipatorische Linke“ in und bei der Partei DIE LINKE. Um Mitglied unserer LAG zu werden, ist eine Mitgliedschaft in der Partei nicht erforderlich.
Die Emanzipatorische Linke Niedersachsen hat sich auf ihrer Gründungsversammlung eine Satzung gegeben und einen Koordinierungskreis gewählt, dem vorerst folgende Personen angehören und der paritätisch durch weibliche Mitglieder zu ergänzen sein wird:

Jörg Erlautzki, KV Aurich, Siegfried Seidel, KV Region Hannover, Peter Siemens, KV Region Hannover

Fares Rahabi, KV Region Hannover, kooptiert in den Koordinierungskreis

Kontakt:

Email: ema.li-ni[at]gmx.de

Webseite: emalinds.wordpress.com


Unter Emanzipation verstehen wir im gesellschaftlichen Kontext den Weg zu einer demokratischen sozialistischen Gesellschaft als stetigen Lern-, Aneignungs- und Reflexionsprozess. Er gründet sich darauf, dass es die Menschen lernen, in Freiheit und Gleichheit ihre Geschicke selbst in die Hand zu nehmen. Diesen Anspruch wollen wir in praktische parlamentarische wie außerparlamentarische Politik herunterbrechen. Dazu dienen uns die nachstehenden Leitlinien und Ziele:
Leitlinien und Ziele der Emanzipatorischen Linken Niedersachsen

  • Wir setzen uns ein für emanzipatorische soziale Standards und Rechte auf nationaler, europäischer wie auf globaler Ebene. Im Vordergrund steht für uns die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens als linksemanzipatorisches Transformationsprojekt.
  • Wir wollen Grund- und Freiheitsrechte konsequent verteidigen und ausbauen. Wir sind für ein freies Internet und eine umfassende Demokratisierung der Gesellschaft. Wir treten ein für die Erweiterung plebiszitärer Elemente im Grundgesetz und für die Erleichterung von Bürgerentscheiden sowie Bürgeranträgen in der niedersächsischen Kommunalverfassung ein und wollen die Bürgerbeteiligung in der kommunalen Bauleitplanung wie in allen relevanten Planungs- und Genehmigungsverfahren ausbauen.
  • Wir kämpfen für eine nachhaltige und ökologische Ausrichtung der LINKEN, die gleichzeitig mehr soziale Gleichheit und individuelle Freiheitsräume schafft. Wir sehen politische Ökologie als Bestandteil eines integrierten Nachhaltigkeitsbegriffes, der zudem die soziale und die ökonomische Dimension umfasst. Für Niedersachsen streben wir beispielsweise eine sozialökologische Landesentwicklung an und fordern kostenfreien Personennahverkehr.
  • Für ein konsequent feministisches Profil der LINKEN. Wir wollen eine Kritik der Geschlechterverhältnisse, die über „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“ hinausgeht.
  • Für ein gleichberechtigtes solidarisches Bündnis mit der Arbeiterbewegung und neuen sozialen Bewegungen.
  • Die emanzipatorische Linke setzt sich für eine politische Kultur der Offenheit und der argumentativen Auseinandersetzung ein.