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Bilder von den Infoständen.
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Dies sind die Wahlplakate für die Landtagswahl am 27.01.2008.
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Buch (Rhein-Lahn-Kreis). Über 20.000 Menschen aus ganz Deutschland sind dem
Aufruf der Künstlerinitiative "Kunststimmen gegen Armut" gefolgt und haben ein
eigenes Werk, verbunden mit einem Appell gegen Armut in Deutschland, an die
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel geschickt. Den Sendungen wurde jeweils ein
Begleitbrief beigefügt, in dem von der Initiative vorgeschlagenen Text lautet:
"Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, heute erhalten Sie ein persönliches
Kunstwerk von mir. Es ist ein Geschenk, und ich würde mich freuen, wenn Sie ein
schönes Plätzchen in Deutschland dafür finden würden. Mit der Werksendung möchte
ich ein Zeichen gegen die fortschreitende Armut in Deutschland setzen. Ich
fordere die Abschaffung der Hartz IV-Gesetze und die Einführung von
Mindestlöhnen. Bitte ändern Sie die Lebensbedingungen unserer von Armut
betroffenen Menschen." Viele Menschen schilderten in ihren Begleitbriefen auch
ihr persönliches Schicksal und ihre Erfahrungen mit Armut und Hartz IV.
Auf der Webseite der Initiative (http://www.kunststimmen-gegen-armut.de) ist
seit September 2007 eine Auswahl der Werke in den unterschiedlichsten Genres zu
sehen. Auch persönliche Schicksale und Erfahrungen mit Armut und Hartz IV sind
auf der Seite nachzulesen.
Die Initiatoren der Aktion, die freischaffenden KünstlerInnen Thomas Baier,
Bettina Gladisch, Anne Radstaak und Mona Schwenker zeigten sich von der hohen
Teilnehmerzahl überwältigt. Sie hatten ihren Aufruf an weit aus weniger als
4.000 Adressaten verschickt. Wie das Bundespresseamt auf Anfrage eines Berliner
Journalisten bestätigte, gingen im Bundeskanzleramt bisher bereits über 20.000
solcher Sendungen ein. Anne Radstaak erklärte: "Die hohe Teilnehmerzahl zeigt
auf, dass immer mehr Menschen mit der Politik des Kabinetts nicht einverstanden
sind. Mit ihrer Kunstwerksendung fordern die Menschen auch ein größeres
Mitbestimmungsrecht in wichtigen, gesellschaftlichen Fragen. Denn der von Frau
Merkel propagierte Aufschwung kommt bei der Mehrheit der BürgerInnen in unserem
Land nicht an."
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