Die konstituierende Sitzung des neu gewählten Landesvorstandes bekräftigte seine bildungspolitische Forderung zur Abschaffung des gegliederten Schulsystems. „Statt längeres gemeinsames Lernen für alle Kinder und Jugendliche zu ermöglichen wirft die Landesregierung mit Nebelkerzen, um von der Forderung nach weiteren Integrierten Gesamtschulen abzulenken“, so die Landesvorsitzende Giesela Brandes-Steggewentz. DIE LINKE sieht in dem Vorhaben der Landesregierung, die neue Oberschule einzuführen einen Rettungsversuch des gegliederten Schulsystems. Die Ungleichbehandlung der IGS gegenüber anderen Schulformen ist für die Landespartei nicht hinnehmbar. Deshalb werde sie weiterhin verstärkt daran mitwirken über das laufende Volksbegehren die bestehenden Hürden für die IGSen zurückzudrängen. „Die Diskussion über die neue Oberschule wird nützlich sein, um dem Volksbegehren weiteren Auftrieb zu geben“, so der Landesvorsitzende Manfred Sohn.