3. Februar 2017

Öffentlicher Dienst muss Vorbild guter Arbeit und Ausbildung werden – auch in Niedersachsen

DIE LINKE. Niedersachsen unterstützt die Forderungen der Gewerkschaften nach Lohnerhöhungen um 6% und der Abschaffung sachgrundloser Befristungen im öffentlichen Dienst.

Die Beschäftigten, aber auch alle Einwohnerinnen und Einwohner müssen schon viel zu lange unter den Folgen des jahrzehntelangen personellen und finanziellen Ausblutens des öffentlichen Dienstes leiden. Da die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auch in der zweiten Verhandlungsrunde der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst kein zufriedenstellendes Angebot gemacht hat, rufen die Gewerkschaften deshalb zu Warnstreiks auf. In Niedersachsen streikten gestern in Schulen ca. 500 Lehrer*innen und Schulbedienstete (Angaben der GEW) sowie Straßenmeistereien. Auch für nächste Woche sind Warnstreiks angekündigt.

Anja Stoeck, Landesvorsitzende DIE LINKE. Niedersachsen dazu: „Wir unterstützen die Forderungen der Gewerkschaften ausdrücklich. Es muss endlich Schluss sein mit dem Kaputtsparen des öffentlichen Dienstes. Er muss Vorbild in Sachen guter Arbeit und Ausbildung werden. Außerdem muss er sich am gesellschaftlichen Bedarf orientieren, was eine gravierende Anhebung der Stellenanzahl in vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes bedeutet. Wir als LINKE beteiligen uns als Gewerkschaftsmitglieder an den Streiks und fordern die Landesregierung Niedersachsens auf, ein Zeichen für eine arbeitnehmer*innenfreundliche Politik zu setzen!“