31. Januar 2018

LINKE Niedersachsen: Landesregierung muss bei Lehrerarbeitszeit aktiv werden

Die Landesvorsitzende der Niedersächsischen Partei DIE LINKE, Anja Stoeck kritisiert die Nichtreaktion der niedersächsischen Landesregierung auf die jüngste bundesweite Studie der Universität Göttingen zur Arbeitszeit von Lehrerinnen und Lehrern.

„Wenn die Lehrerinnen und Lehrer unter Einbeziehung der Schulferien 2 Stunden wöchentlich mehr arbeiten müssen als andere Beschäftigte im Öffentlichen Dienst und lt. Einschätzung des GEW-Bundesvorstandes dadurch ihre Gesundheit gefährdet ist, ist das „Weiter so“ von SPD und CDU  unverantwortlich gegenüber dem Lehrpersonal und unseren Kindern“, so Anja Stoeck.

DIE LINKE Niedersachsen unterstützt die GEW in ihrer Position, die Pflichtstundenzahl zu senken und endlich die antiquierte Einteilung in höheres und niedrigeres Lehramt abzuschaffen.

„Zusätzliche Lehrer- und Sozialarbeiterstellen in den Schulen, mehr Erholungszeit und Entlastung des Lehrpersonals von fachfremden bürokratischen Aufgaben muss der erste Schritt sein, um die gesundheitsgefährdende Ist-Situation von Lehrerinnen und Lehrern wirkungsvoll zu begegnen“, so die LINKE Landesvorsitzende abschließend.