16. Mai 2018

Frauentag am 8. März muss neuer Feiertag in Niedersachsen werden

Der Internationale Frauentag am 8. März muss neuer Feiertag in Niedersachsen werden „Die LINKE Niedersachsen begrüßt das Vorhaben der Landesregierung, einen zusätzlichen erwerbsarbeitsfreien Feiertag gesetzlich festzulegen – auch wenn das nur ein Beginn sein kann, die Benachteiligung der niedersächsischen Bevölkerung auszugleichen, der im Vergleich zu anderen Bundesländern drei Feiertage vorenthalten werden.“, so die LINKE Landesvorsitzende Anja Stock.

Die LINKE Niedersachsen wende sich aber entschieden gegen die Absicht der SPD-CDU-Landesregierung mit dem Reformationstag einen weiteren christlichen Feiertag zu installieren.

Sieben christlichen Feiertagen stünden dann mit dem 1. Mai und dem 3. Oktober ganze zwei Tage gegenüber, die politisch motiviert sind. Das sei nicht nur angesichts des wachsenden Bevölkerungsanteils mit nichtchristlicher Religionszugehörigkeit völlig jenseits der Zeit.

„Dem 8. März als Feiertag der internationalen Frauenbewegung muss endlich die Würdigung zuteil kommen zu lassen, die ihr historisch und aktuell gebührt. Ihre mehr als 100 Jahre langen Kämpfe über Partei-,Länder- und ideologische Grenzen hinweg hatten und haben die Emanzipation der Frauen zum Ausgangspunkt, aber sie sind auf die Emanzipation aller Menschen von sozialer Not, ökonomischer und kultureller Unterdrückung gerichtet“, so Anja Stoeck abschließend.