9. Mai 2017

DIE LINKE. Niedersachsen ruft zur Teilnahme an den Aktionstagen der Friedensbewegung am Rheinmetall-Standort Unterlüß vom 12. bis 15. Mai auf.

Auf seiner Sitzung am 6.5. hat der Landesausschuss der niedersächsischen LINKEN, das höchste Beschlussgremium zwischen den Parteitagen, einstimmig einen Aufruf für die Teilnahme an den Friedensaktionstagen in Unterlüß beschlossen.

In dem Aufruf heißt es u.a.:

In Unterlüß wird seit 1899 Kriegsgerät und Munition produziert.

Rheinmetall ist der einzige größere Arbeitgeber dort. Nicht nur in den beiden Weltkriegen des letzten Jahrhunderts hat das Unternehmen kräftig profitiert, auch heute freut es sich über die vielen Krisen und Kriege weltweit und gewinnt. Im vorletzten Jahr wurde dort z. B. der Panzer Puma mit internationalen geladenen Gästen offiziell an die Bundeswehr übergeben. Jetzt will Rheinmetall eine Panzerfabrik in der Türkei bauen.

Dies wie andere kriegstreibende Aktivitäten und Produktionen lehnen wir ab.

„Dazu die Landesvorsitzende der LINKEN.Niedersachsen Anja Stoeck: „Auch wenn und gerade weil Rheinmetall einer der größten Arbeitgeber der Region ist, stellen wir uns an die Seite der Menschen, die für Frieden und Abrüstung, gegen Rüstungsproduktion und Waffenexporte kämpfen. Der Weg, sowohl Arbeitsplätze zu erhalten wie Militarisierung und Kriegstreiberei entgegenzutreten ist die Konversion – die Umstellung industrieller Betriebe der Rüstungsproduktion auf zivile Produktion.“