20. Januar 2016

1000 Menschen widersprechen Weisungen von Hendricks

DIE LINKE ist verlässliche Partnerin der Anti-Atom-Bewegung.

DIE LINKE ist verlässliche Partnerin der Anti-Atom-Bewegung

Etwa tausend Menschen demonstrierten am 19. Januar unter der Losung „Gesicht zeigen – Konrad stoppen“ in Salzgitter gegen das geplante Endlager Schacht Konrad. DIE LINKE war mit Mitgliedern aus Salzgitter und umliegenden Kreisverbänden vertreten. Von der Bundestagsfraktion war neben Jutta Krellmann und Pia Zimmermann auch Hubertus Zdebel, Sprecher der Linksfraktion für Atomausstieg, vertreten.

Die Forderung: Schacht Konrad darf kein Endlager werden. Es gibt Sicherheitsmängel, Planungsfehler und es hat wie im Fall Gorleben nie ein transparentes und vergleichendes Auswahlverfahren gegeben. Mit politischen Weisungen hat das Bundesumweltministerium Sicherheitsbedenken der Genehmigungsbehörde in Niedersachsen überstimmt und damit Fakten geschaffen. Ein Neustart bei der Suche nach dauerhaft sicheren Lagermöglichkeiten für den Atommüll muss auch für den maroden Schacht Konrad gelten. An Schacht Konrad festzuhalten, bedeutet Salzgitter und die Region zu demütigen.

„Das geplante Atommülllager im Schacht Konrad muss auf den Prüfstand“, fordert Hubertus Zdebel, Sprecher für Atomausstieg der Fraktion. Zdebel ist Mitglied der „Endlager-Kommission“. „Aus dem Desaster im Atommülllager ASSE II müssen die Konsequenzen gezogen werden und unter anderem die Rückholbarkeit der Atomabfälle muss für den Schacht Konrad vorgesehen werden“, so Zdebel weiter.

Die AG Schacht Konrad, die IG Metall, LINKE und andere hatten anlässlich des Besuchs von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks zur Kundgebung eingeladen.