29. September 2015

Atommüllendlager: Wie geht’s weiter mit dem Schacht Konrad?

Derzeit erarbeitet die 33-köpfige „Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe“ Vorschläge für die Sicherheitsanforderungen und Auswahlkriterien von Atommüllendlagern. Neben Wissenschaftlern sitzen in dem Gremium auch Mitglieder des Deutschen Bundestages, auch der LINKE Hubertus Zdebel. Er reiste am Montag nach Salzgitter, um dort den Oberbürgermeister Frank Klingebiel sowie Vertreter der AG Schacht Konrad, des Landvolks und der IG Metall über die Arbeit der Kommission zu informieren. In Salzgitter regt sich massiver Widerstand gegen die Lagerung radioaktiven Abfalls im Schacht Konrad. Der Schacht ist unter anderem als Endlagerstätte für 200.000 Kubikmeter Atommüll aus der Asse und 100.000 Kubikmeter Atommüll aus Gronau im Gespräch. Zdebel betonte, dass es wissenschaftliche und technische Zweifel an der Langzeitsicherheit des Schachtes Konrad gebe. Angesichts der Mehrheitsverhältnisse in der Kommission und im Bundestag machte Zdebel den Schacht-Gegnern aber keine allzu großen Hoffnungen. Dennoch versprach er, sich weiterhin für ihre Belange einzusetzen. Mehr Informationen zum Thema Atommüll gibt es hier: www.hubertus-zdebel.de