25. Februar 2015

DIE LINKE. Niedersachsen unterstützt die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst

Bild: FotoHiero/pixelio.de

Am Mittwoch, 25.2., eröffnet ver.di in Hannover die bundesweite Tarifrunde für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst in den Kommunen. Dazu erklärt der Landesvorstand der LINKEN in Niedersachsen: „Die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst in den Städten und Gemeinden stehen vor einer wichtigen Tarifrunde.

Es geht um die Anerkennung der Leistung der Beschäftigten und es geht um die Sicherung der Qualität der Arbeit in diesem gesellschaftlich so wichtigen Bereich. Dazu gehören gute Gehälter und Arbeitsbedingungen. Der öffentliche Dienst  muss attraktiv bleiben für Auszubildende und Angestellte. Der Widerstand der Kommunen dagegen mit dem Hinweis auf die schlechten Haushaltslagen weisen wir zurück. Die Haushaltssituation ist die Folge der falschen Finanz- und Haushaltspolitik im Bund und in den Ländern. DIE LINKE akzeptiert es nicht, dass die schädlichen Folgen dieser Politik auf Kosten der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst bewältigt werden sollen.“

In einem Brief an die Gewerkschaftsspitzen von ver.di in Berlin und Hannover schreiben die niedersächsischen Landesvorsitzenden Anja Stoeck und Herbert Behrens unter anderem: „Und wir haben Erwartungen an die Gewerkschaften. Tarifpolitik muss konfliktorientiert angelegt sein. Das gilt auch in der Runde für die Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst in den Kommunen. Das schließt ein, die Widersprüche zwischen den sozialpolitischen Positionen beispielsweise der niedersächsischen Landesregierung und in vielen Kommunen und deren Position in der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände aufzudecken.“