30. April 2015

Das muss drin sein!

Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der Gewerkschaften und vielen anderen gehen wir am 1. Mai für soziale Gerechtigkeit und für ein Leben ohne Zumutungen auf die Straße. In Niedersachsen finden wieder zahlreiche Veranstaltungen des DGB statt. Bitte beteiligt Euch an den vielen Veranstaltungen.

Eine Übersicht findet ihr hier.

Lasst uns den Tag der Arbeit nutzen, um unsere Forderungen gegen prekäres Arbeiten und Leben auf die Straße zu tragen. Nicht von ungefähr fällt der Start unserer bundesweiten Kampagne mit dem 1. Mai zusammen.

Mit der Kampagne wollen wir folgende Forderungen in den Mittelpunkt stellen:

  • Befristung und Leiharbeit stoppen!
  • Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV!
  • Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst!
  • Wohnung und Energie bezahlbar machen!
  • Mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit!

Vor etwas mehr als 10 Jahren sind die menschenunwürdigen Hartz-Gesetze in Kraft getreten. Dieses Jubiläum ist kein Grund zum Feiern. Millionen Menschen müssen heute in prekären Arbeitsverhältnissen schuften, oft zu Niedriglöhnen oder werden durch Erwerbslosigkeit an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Die soziale Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Die große Koalition aus SPD und CDU plant mit dem sogenannten Tarifeinheitsgesetz einen Angriff auf das Streikrecht. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft trommelt für eine Verschärfung neoliberaler Politik. Der Mindestlohn ist löchrig und seine Höhe reicht nicht zum Leben. Mit diesen und vielen anderen Zumutungen muss endlich Schluss sein.

Dieses Jahr wird der 1. Mai zum 125. Mal begangen. Der 1. Mai ist weit mehr als ein Feiertag. Er ist der internationale Kampftag der Arbeiter/innenbewegung. Erinnern wir uns ihrer Geschichte und Kämpfe und seien wir solidarisch in den aktuellen Auseinandersetzungen unserer Zeit, wie etwa bei den Tarifauseinandersetzungen in den Sozial- und Erziehungsdiensten, dem Arbeitskampf bei Amazon oder den Kämpfen gegen die Kürzungspolitik im europäischen Süden, u.v.a.m.