23. Juni 2014 Dr. Manfred Sohn

LINKE: „Wenzel eingeknickt“

Scharfe Kritik äußerte der Landesvorsitzende der Partei DIE LINKE, Dr. Manfred Sohn, an der Entscheidung des niedersächsischen Umweltministers Stephan Wenzel, das Atomkraftwerk Grohnde wieder ans Netz gehen zu lassen. Sohn, der im März 1977 mit anderen Demonstranten bereits gegen die Errichtung des AKW protestiert hatte, sprach von einem „Einknicken Wenzels“ und erläuterte: „Es gibt keine sicheren AKWs – sie verbreiten auch im sogenannten störungsfreien Normalbetrieb radioaktive Strahlung, erhöhen die Krebsgefahr für die in ihrem Umkreis lebende Bevölkerung und produzieren mit jedem Kilowatt Strom atomaren Müll, der das Leben künftiger Generationen gefährdet. Sie gehören nicht irgendwann, sie gehören sofort abgeschaltet.“