23. April 2014 Herbert Behrens, MdB

Herbert Behrens und Nordenhamer LINKE auf der Zinkhütte

Besuch in der Zinkhütte Nordenham: Jens Harders, Astrid Ammermann, Thomas Bartsch, Geschäftsführer Carl van Dyken, Betriebsleiter Dr. Piet Scheeren, MdB Herbert Behrens sowie der Betriebsratsvorsitzende Bodo Bär.

Wie können Betriebe mit einem hohen Stromverbrauch entlastet werden, ohne das Ziel der Energiewende zu gefährden? Wie viele Ausnahmen von der Umlage für erneuerbare Energien (EEG-Umlage) darf es geben? Diese und andere Fragen diskutierte Herbert Behrens am Dienstag, 22. April, bei seinem Besuch der Zinkhütte Nordenham mit Vertretern der Geschäftsleitung und dem Betriebsratsvorsitzenden. Geschäftsführer van Dyken stellte Behrens und seinen Begleiter Astrid Ammermann, Thomas Bartsch, Dietmar Lange und Jens Harders die Situation des Unternehmens dar. Er stellte klar, dass die Zinkhütte ohne Befreiung von der EEG-Umlage keine Chance habe.

Die Vertreter der LINKEN machten deutlich, dass die Energiewende ohne eine Förderung der Erneuerbaren nicht gelingen werde. Insbesondere müsse verhindert werden, dass nicht die Kleinverbraucher die Subventionierung energieintensiver Betriebe bezahlten. Die Zinkhütte in Nordenham gehört zum Schweizer Glencore-Konzern, dem weltweit größten Rohstoffkonzern. Auf der Hütte arbeiten rund 340 Mitarbeiter.