11. Oktober 2010

Krach schlagen statt Kohldampf schieben

3000 Menschen demonstrieren am Sonntag durch Oldenburg und ersammelten sich nach dem Zug in der Fußgängerzone zur Abschlusskundgebung. Foto: H. Behrens

Mehr als 3000 Menschen aus ganz Deutschland haben am Sonntag in Oldenburg gegen die Sozialpolitik der schwarz-gelben Bundesregierung demonstriert, meldet Radio Bremen. Arbeitsloseninitiativen, Gewerkschaften, DIE LINKE, und weitere Organisationen und Parteien hatten zur Demonstration in Oldenburg aufgerufen. Töpfe, Pfannen, Trillerpfeifen und Vuvuzelas - alles, mit dem man Lärm machen kann, war im Einsatz, schließlich war das Motto: "Krach schlagen statt Kohldampf schieben". Die Demonstranten verlangten mehr Geld für Langzeitarbeitslose und grundsätzlich die Abschaffung von Hartz IV. "Wir haben eine Stinkwut im Bauch. Fünf Euro mehr für Hartz IV sind ein Schlag ins Gesicht aller Erwerbslosen", sagt Evelyn Schuckardt, Stadträtin der LINKEN in Oldenburg. "Streichen bei den Reichen statt Sparen bei den Armen", rufen die Demonstranten auf ihrem fast zweistündigen Marsch durch Oldenburg. "Eine Riesenaktion mit einer Superstimmung und klaren politischen Forderungen", sagt LINKEN-Bundestagsabgeordneter Herbert Behrens, der auch nach Oldenburg gekommen war, "die Herbstaktionen gewinnen an Fahrt."

Billder der Demo