Aufbruchstimmung im Landesrat LINKE Frauen (LLF)

Satzungsänderung für die strukturelle Stärkung von Frauenpolitik in der LINKE Niedersachsen auf den Weg gebracht 

Nägel mit Köpfen machen – so stand es in der Einladung zur vierten Versammlung des Landesrates LINKEr Frauen. Die erfreulich zahlreichen Genossinnen, die sich am 17. November 2013 im FZH Vahrenwald einfanden, machten sich mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch über den Stellenwert feministischer und frauenpolitischer Belange in der LINKEn ans Werk. Sie beschlossen einstimmig, den von Tina Flauger erarbeiteten Antragsentwurf dem Landesparteitag am 8. Februar zur Abstimmung vorzulegen – entschlossen, die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit zu erreichen und im Vorfeld des Parteitages gezielt dafür zu werben. Die Frauen waren sich einig, dass eine solche Struktur notwendig ist, um mit mehr Power darauf einzuwirken, dass auch der Landesverband Niedersachsen den Parteiauftrag erfüllt, umfassend geschlechtergerechte Politik zu gewährleisten; und der Partei auf die Agenda zu schreiben, dass Alleinstellungsmerkmale für LINKE Politik unverzichtbar aus dem Wissen und den Erfahrungen der linken feministischen Bewegung zu gewinnen sind. Ausdrückliche Unterstützung für ihr Vorhaben erfuhren die niedersächsischen Genossinnen von Marion Morassi, einer der Sprecherinnen der BAG Lisa, die erfreulicherweise der Einladung des Landesrates gefolgt war und auf dem Weg von Berlin nach Ahrweiler in Hannover einen Zwischenstopp eingelegt hatte. Marion begrüßte an dem Antragsentwurf, dass damit eine Struktur verankert wird, die einen Ort für alle frauenpolitischen Aktivitäten oder Strukturen (z.B. LAGen) darstellt und Vernetzung und Bündelung ermöglicht. Dies entspricht auf Bundesebene der solidarischen Zusammenarbeit des Bundesrates LINKE Frauen und der BAG LISA.

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Antrag